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11 krasse Rituale aus verschiedenen Kulturen

Was hier Brauch ist, darüber lacht man sich in anderen Ländern sicherlich kaputt. Und was man in entlegenen Regionen und fremden Stämmen macht, wirkt bei uns hingegen vollkommen verrückt. Diese elf Rituale gibt es immer noch, so unglaublich sie auch klingen mögen!

 

Sonnentanz mit den Indianern

Na, was stellst du dir unter einem Sonnentanz vor? Klingt doch ganz witzig: Da tanzt man lustig im warmen Sommerregen und hofft, dass das Gehampel die Sonne wachkitzelt. Von wegen! Viele Indianer ziehen das Ganze deutlich weniger lustig auf. Ihre Rituale sollen die Geister der Erde ehren – und das kombiniert man gerne damit, sich selbst ein Stück weit zu opfern. Für den Sonnentanz kontaktieren sie außerdem den Baum des Lebens, der von einem Pfahl symbolisiert wird. Um Kontakt mit diesem aufzunehmen, verbindet sich ein armer Kerl mit ihm. Ein Ende eines Seils wird an dem Pfahl befestigt, das andere Ende an ihm. Das allerdings nicht einfach an die Hand gebunden, sondern mit einem Haken an der nackten Brust! Der Bemitleidenswerte muss dann im Tanz durch heftiges Ruckeln versuchen, sich vom „Baum“ zu lösen. Das kann auch mal Stunden dauern!

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Auf glühenden Kohlen tanzen mit den Malaysier

Das hast du sicherlich schon in Filmen gesehen: In Malaysia gibt es ein Festival, bei dem man als Reinigungs-Ritual barfuß durch brennende Asche läuft. Feuer sei dafür da, um zu säubern und einen vor bösen Einflüssen zu bewahren. Das Laufen darüber symbolisiere daher die Stärke des Mannes, der sich damit vom Bösen befreit.

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Leichenschmaus in Varansi

Ein Stamm im indischen Varanasi ist bekannt dafür, Totes zu essen. Klar, das machen wir hier auch ständig, aber nicht das, was dort auf den Teller kommt: Für die Stammesmitglieder ist die größte Angst des Menschen die vor dem eigenen Tod. Diese Angst müsse umgangen werden, denn sie stehe im Weg, wenn es um spirituelle Erleuchtung geht. Um das zu erreichen, lässt man Leichen über den Ganges schippern und isst sie danach. Doch nicht alle werden auf diese Weise konsumiert, sondern nur Heilige, Kinder, schwangere und unverheiratete Frauen sowie Menschen, die an Lepra oder Schlangenbissen gestorben sind.

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Selbstverstümmelung der Shi’a

Jedes Jahr im Muharram, dem ersten Monat des islamischen Kalenders, geißeln sich die männlichen Anhänger der Shi’a-Sekte selbst. In Gedenken an die Qualen des Hussein, Enkel des Propheten Muhammed, schlagen sich die Männer selbst mit Klingen, die an Ketten befestigt sind. Angeblich verspüren sie dabei wegen des religiösen Trancezustands keinerlei Schmerzen.

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Bungee Jumpen in Bunlap

Das Dorf Bunlap auf der Pentecost-Insel im Pazifik hat ein besonderes Ritual, das dem Bungee-Jumping nicht unähnlich ist: Die Freiwilligen binden sich dabei Kletterpflanzen um die Knöchel und springen von extra dafür errichteten Holztürmen in die Tiefe. Je höher man springt, desto größer auch der göttliche Segen, so sagt man… Begleitet werden die Springenden übrigens von Gesang, Tanz und Trommelschlägen.

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Messer durch die Wangen in Thailand

Im thailändischen Phuket gibt es ein jährliches Vegetarier-Festival. Fleisch kommt den Teilnehmern dabei nicht zwischen die Wangen, dafür aber allerhand anderes: Speere, Messer, Schwerter, Haken – all das spießt man sich dort durch die Wangen. Man glaubt dort, dass durch dieses Ritual die Götter in den Körper einfahren und sie vor dem Bösen beschützen.

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Die Asche der Toten essen mit dem Yanomami-Stamm

Der Yanomami-Stamm im Amazonasgebiet sieht es gar nicht ein, dass der Tod das Ende eines Menschen bedeuten soll. Bei ihnen werden die Toten verbrannt, die Asche mit vergorenen Bananen gemixt und von den Lebenden schnabuliert. So sichern sie, dass der Geist der Verstorbenen weiterhin unter ihnen weilt.

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Ritzen in Papua-Neuginea

Die geistige Verbindung zwischen den Menschen und ihrer Umwelt soll ein Ritual des Kaningara-Stamms von Papua-Neuguinea festigen. Die männlichen Jugendlichen müssen dort zwei Monate in völliger Einsamkeit zubringen. Nach dieser Zeit sollen sie offiziell als Männer anerkannt werden. Hierfür werden ihnen mit scharfen Bambus-Stücken Markierungen in die Haut geritzt, die ein Muster ergeben, das wie Krokodilshaut aussieht. Krokodile sind laut Stammesältesten nämlich die Schöpfer des Menschen. Die Markierungen sollen die Zahnabdrücke symbolisieren, die der Geist des Krokodils hinterlassen hat, als er den Jugendlichen fraß und sozusagen den Erwachsenen ausspuckte.

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Verhungern durch Voodoo in Westafrika

Durch ein Ritual der westafrikanischen Vodun-Religion werden die Menschen in den Wald geführt, um sich mit dem Erdgeist Sakpata zu verbinden. Der Geist nimmt Besitz vom menschlichen Dasein der Person ein, sodass diese bewusstlos wird. Ohne Essen und Wasser bleibt derjenige dort drei Tage liegen, ehe er durch weitere Rituale wieder zu Bewusstsein gebracht wird.

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Zum Fraß vorgeworfen in Tibet

Im Buddhismus geht die Seele nach dem Tod eines Menschen in einen anderen Körper über. In Tibet gibt es daher das Ritual, dass der Körper nicht etwa beerdigt wird, sondern als Futter für hungrige Tiere dient. Und so schnippelt man den Leichnam in ordentliche Häppchen und legt diese möglichst hoch aus, damit beispielsweise Geier sie finden und verzehren können.

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Party mit den Toten in Madagaskar

Als Famadihana, die „Wandlung der Knochen“, wird ein traditionelles Fest in Madagaskar bezeichnet. Hier glaubt man, dass der Geist eines Menschen nach dem Tod schneller ins Jenseits einkehrt, wenn der Körper schneller verwest. Alle sieben Jahre werden dort die Toten ausgebuddelt, mit ihnen bei Musik getanzt und wieder eingebuddelt.

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Über Tailor

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