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15 der krankesten Horrorfilme aller Zeiten – FSK X

Ansehen auf eigene Gefahr!

 

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Cannibal Holocaust

Professor Harold Monroe macht sich im südafrikanischen Dschungel auf die Suche nach einer verschollenen Filmcrew, die dort einen Dokumentarfilm über Kannibalen drehen wollte. Statt der Menschen findet er nur ihre Ausrüstung inclusive bereits gemachter Aufnahmen, die er zurück nach New York mitnimmt. Hier will ein Fernsehsender die Filmaufnahmen als Dokumentation zeigen, und Monroe versucht alles, um sie von dieser Idee abzubringen.

In vielen Ländern trafen den stellenweise außerordentlich brutalen Film Zensurmaßnahmen, Indizierungen oder Beschlagnahmungen, unter anderem auch in Deutschland. Selbst innerhalb der Horrorfilm-Fangemeinde kam Kritik an den im Kannibalengenre verbreiteten realen Tiertötungen auf. Deodatos Aussage zufolge wurden diese allerdings anschließend vom Filmteam oder den Eingeborenen verspeist.

Auch wurde Deodato vorgeworfen, für seinen Film echte Menschenleichen verwendet zu haben und speziell für eine Szene eine Frau gepfählt zu haben, was ihm eine Gerichtsverhandlung einbrachte. Die Pfählungsszene wurde jedoch mittels eines Baumstammes, an dessen Ende sich ein Fahrradsattel befand, realisiert. Der Schauspielerin wurde dann symmetrisch zum „Unterstamm“ ein Ast aus „Weichholz“ in den Mund gesteckt.

Alle Versionen des Films sind in Deutschland wegen § 131 StGB durch richterliche Beschlüsse beschlagnahmt oder indiziert. Die einzigen Firmen, die in Deutschland den Film wiederholt veröffentlicht haben, sind Astro Records & Filmworks und Laser Paradise.

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Martyrs

Frankreich, Anfang der 70er-Jahre, ein verlassenes Industriegelände. Keine Menschenseele ist zu sehen, als sich die zehnjährige Julie schreiend und blutend durch die staubigen Straßen schleppt, dem Wahnsinn nahe, auf der Flucht vor unbekannten Peinigern. Als sie endlich aufgefunden wird, weist ihr geschundener Körper die Merkmale monatelanger Entbehrungen auf, aber keinerlei Anzeichen sexueller Gewalt. Das Mädchen wird in ein Krankenhaus eingewiesen. Täter und Motiv bleiben im Dunkeln. 15 Jahre später klingelt es an der Tür einer vierköpfigen Familie. Als der Herr des Hauses öffnet, sieht er sich Julie gegenüber – und dem todbringenden Lauf eines Jagdgewehrs

Französische Horrorfilme (bspw. der in Deutschland in seiner gekürzten Fassung beschlagnahmte Inside sowie Frontier(s) oder High Tension) sind in letzter Zeit dafür berühmt geworden, exzessive Gewaltdarstellungen zu bieten. Martyrs ist jedoch dafür bekannt, diese Gewaltdarstellungen weit zu übertreffen. In Frankreich war er daher ab 18 freigegeben, was bei den meisten Horrorfilmen nicht der Fall ist, da Kinos und das Free-TV die Filme dann nicht zeigen dürfen. Die französische Kulturministerin Christine Albanel ließ daraufhin eine erneute Prüfung der Freigabe durchführen, wonach eine Freigabe ab 16 erzielt wurde.

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SALÒ – 120 Tage von Sodom

Salò oder Die 120 Tage von Sodom ist Pasolinis provokante Adaption des Skandal-Buches von Marquis de Sade. Die Handlung um die sexuellen Ausschweifungen reicher Herren wurde ins faschistische Italien verlagert

Pasolinis Salò oder Die 120 Tage von Sodom gehört zu den umstrittensten Werken der Filmgeschichte. Denn der Film konfrontiert den Zuschauer mit einer grenzenlosen und nur schwer erträglichen Orgie pervertierter Lust und Grausamkeit. Bereits die Titel der drei Kapitel in die der Film aufgeteilt ist, geben einen Vorgeschmack: Höllenkreis der Leidenschaft, Höllenkreis der Scheiße und Höllenkreis des Blutes. Pasolini verlegt die berüchtigte literarische Vorlage Die 120 Tage von Sodom des Marquis de Sade in die faschistische italienische Republik Salò. Vier Männer und vier Frauen entführen eine Gruppe unschuldiger Heranwachsender, um diese in einem abgeschiedenen Anwesen als Sklaven zu halten. Gemäß ihrem Motto, „Alles was maßlos ist, ist gut”, unterziehen die Vertreter des sich im Untergang befindlichen Regimes ihre Opfer einer nicht enden wollenden Tortur sexuellen Mißbrauchs, Demütigung und Folter. Und so wenig den Gefangenen in Die 120 Tage von Sodom ein Ausweg gewährt wird, so wenig lässt Pasolini dem Zuschauer einen Rückzugsort. ier Paolo Pasolinis Saló oder Die 120 Tage von Sodom (OT: Salò o le 120 giornate di Sodoma) hat eine schwierige Rezeptionsgeschichte hinter sich und noch heute steht der Film in Deutschland auf dem Index und unterliegt dem Werbeverbot.

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Braindead

In einer kleinen Stadt namens Newtown mitten in Neuseeland gehen merkwürdige Dinge vor sich: Menschen, die eigentlich schon tot sind, erwachen wieder zum Leben und bringen eine Menge Unruhe und Angst unter ihre noch lebenden Nachbarn. Der Ursprung dieser “Zombie-Krankheit” ist ein seltsames Tier aus dem städtischen Zoo.

Die Verbreitung von Braindead ist in der Bundesrepublik Deutschland verboten, da er am 9. Juli 1999 in der Laserdisc von Astro offiziell nach § 131 StGB (Gewaltdarstellung) bundesweit beschlagnahmt wurde. Ebenfalls beschlagnahmt wurden das englische PolyGram-Video mit dem ersten Wendecover am 1. März 2000 und die um fünf Minuten gekürzte Fassung von Eurovideo am 18. Februar 2003. Die Beschlagnahme betrifft Fassungen von verschiedenen Herausgebern (auch wegen des sogenanntenInhaltsgleichheits-Grundsatzes), mit verschiedenen Lauflängen und auf diversen Medien (VHS, Laserdisc, DVD). Einzig eine meist auf Grabbeltischen zu findende jugendfreie DVD-Fassung (Altersfreigabe: FSK 16; ca. 80 Minuten) mit extremen Schnitten unter dem weniger verfänglichen Namen Dead Alive darf in Deutschland legal verkauft werden. Allerdings beinhaltet diese Fassung auch wieder Szenen, die in der ebenfalls beschlagnahmten EuroVideo-Fassung zur Vermeidung einer strafrechtlichen Relevanz bereits gekürzt waren.

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The Poughkeepsie Tapes

Das Haus eines Serienkillers wird von der Polizei durchsucht. Diese findet keine Hinweise auf die Identität des Täters, dafür aber hunderte Bilder und Videos seiner grausamen Taten. Als die Polizisten das Material systematisch untersuchen, stellen sie fest, dass die grässlichen Bilder einen verstörenden Einfluss auf sie haben…

„The Poughkeepsie Tapes“ nimmt im Prinzip die Rolle einer typischen TV-Kriminal-Dokumentation ein, wobei zu Beginn diverse Ermittler und Profiler darauf verweisen, dass es sich beim Inhalt des gefundenen Videomaterials wohl um das Verstörendste handelt, was ihnen je unter die Augen gekommen ist. Sehr zu Beginn ist ein Ausschnitt aus einem der Videos zu sehen, in welchem eine Prostituierte einen großen Ballon aufbläst und zaghaft auf diesem Platz nimmt. Der Täter fordert sie schließlich auf, auf dem unstabilen Material auf und ab zu hüpfen. Als die Frau irgendwann damit aufhört, schreit dieser sie in einem psychotischen Tonfall an. Und schon allein die Stimme des Killers lässt beim Zuschauer den ersten Schauer über den Rücken laufen, dem im Verlauf des Streifens noch einige folgen sollen. Und damit ist nicht die angenehme Grusel-Gänsehaut gemeint, die sich vielleicht sonst beim Genuss aus dem Fundus der üblichen Kinoschocker ausbreitet – nein, dieser Schrecken hat einen ekelhaft realistischen Touch, so als ob Horrorfilme wie „Saw“ (2004) oder „Das Schweigen der Lämmer“ (1991) auf einmal den Schutz der ausgeklügelten Story hinter sich lassen und sich ihren Weg ins wahre Leben bahnen. Die Essenz des Schreckens.

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Tailor

Hallo ! Ich bin Tailor, 24 Jahre alt uns komme aus dem schönen Österreich!Ich bin der CEO und Mitbegründer von Horror Fakten und arbeite als Art Director / Grafikdesigner. Falls ihr Fragen oder Probleme auf der Webseite habt, bin ich eure Ansprechperson.Lieblingszitat:❝Wir hören erst auf nach Monstern unter unseren Betten zu suchen, wenn wir realisieren, dass sie in uns Leben❞
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