Horror FilmeRanglisten

15 der krankesten Horrorfilme aller Zeiten – FSK X

Ansehen auf eigene Gefahr!

 

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Rothenburg

Für den Abschluss ihres Studiums der Kriminalpsychologie hat sich die junge Amerikanerin Katie Armstrong (Keri Russell) ein bizarres Thema ausgesucht: Sie will einen Blick hinter die marktschreierischen Schlagzeilen werfen und herausfinden, was Oliver Hartwin (Thomas Kretschmann) zu dem notorischsten Mörder in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland werden ließ. Im Internet hatte Hartwin nach einem Partner gesucht, der sich einverständlich von ihm töten und danach verspeisen lassen würde. Simon Grobeck (Thomas Huber) hatte sich bereit erklärt und gab sein Leben in einem bizarren Akt des Selbstopfers. Im Heimatdorf von Hartwin beginnt Katie ihre Spurensuche. Sie findet Indizien für ein isoliertes Leben in Einsamkeit unter der Knute einer dominanten Mutter, für verzweifelte Ausbruchsversuche aus der Umklammerung und Einöde, für immer weiter ausufernde Gewaltfantasien. Und schlielich wird ihr anonym ein Video zugespielt. Darauf hat Hartwin die letzten Stunden im Leben von Simon Grobeck minuziös festgehalten…

Inspiriert von wahren Ereignissen drehte Videoclip-Spezialist Martin Weisz in seinem Spielfilmdebüt einen an Intensität kaum zu überbietenden Real-Horrorfilm, der im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut geht. Der Film sollte ursprünglich am bereits im März 2006 in deutschen Kinos anlaufen, das Oberlandesgericht Frankfurt hat aber dem Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung stattgegeben und somit den Kinostart untersagt.

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Jack Ketchum´s Evil – The Girl next door

Sommer 1958: In einer kleinen, ruhigen amerikanischen Vorstadt lebt der 12-jährige David, dessen Nachbarn, gerade zwei Mädchen bei sich aufgenommen haben: Megan und ihre jüngere Schwester Susan. Bei einem Autounfall haben sie gerade ihre Eltern verloren und leben nun bei ihrer psychisch etwas labilen Tante Ruth. David freundet sich mit dem älteren der beiden Mädchen an und verliebt sich in sie. Er bemerkt, dass die Anwesenheit der Mädchen im Nachbarhaus bald zu Missgunst und Abneigung bei der Tante führt. Ruths Feindseligkeit den Mädchen gegenüber eskaliert von verbalen Attacken zu körperlichen Übergriffen. Das Schockierende ist, dass auch die drei kleinen Söhne der Tante involviert zu sein scheinen. David beginnt, der Sache auf den Grund zu gehen – eine Entscheidung, die sein Leben für immer verändern soll.

Der Fall basiert auf einer wahren Begebenheit; was 1965 mit der 16-jährigen Sylvia Likens geschah, die ebenfalls von einer Familie in deren Keller zu Tode gefoltert wurde, weicht jedoch stark von der Schilderung durch Jack Ketchum ab. Der Mord an Sylvia Likens wurde 2007 noch einmal unter dem Titel “An American Crime” verfilmt. Dieser Film basiert auf den tatsächlichen Ereignissen.

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I saw the Devil

Kyung-chul (Min-sik Choi) ist ein psychopathischer Serienkiller, der von der Polizei bereits seit einiger Zeit gejagt wird. In einer Winternacht bringt er schließlich die Polizistentochter Joo-yun auf bestialische Weise um. Ihr Verlobter Soo-hyun (Byung-hun Lee), ein Agent des südkoreanischen Geheimdienstes, schwört Rache – auch wenn er dafür selbst zu einem brutalen Monster werden muss…

Südkoreas Filmbewertungsstelle KMRB zwang Kim faktisch dazu, den Film umzuschneiden: Insgesamt Sieben Schnitte (resultierend in einer Laufzeitkürzung von 80 bis 90 Sekunden) musste er vornehmen, um die Behörde zu überzeugen, von der einer Unverwertbarkeit gleichkommenden Einstufung Restricted abzusehen.Die ungeschnittene Black-Edition, welche im Sommer 2011 in Deutschland veröffentlicht wurde, hat die BPJM im September 2011 indiziert und auf Liste B gesetzt. Ein Gericht muss jetzt entscheiden, ob der Film lediglich indiziert bleibt oder in Deutschland beschlagnahmt wird.

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Slaughtered Vomit Dolls

Angela ist eine neunzehnjährige, an Bulimie erkrankte Prostituierte. Die Rahmenhandlung des Films spielt während der ersten Monate des Jahres 1994, hauptsächlich in einem Hotelzimmer. Diese Sequenzen, in denen Angela in einer Interviewsituation verstört auf ihrem Bett liegt und auf die Kamera einredet oder sich über der Toilette erbricht werden unterschnitten mit Heimvideo-Aufnahmen, die sie als kleines Mädchen zeigen, sowie Szenen, in denen ein Mann Morde begeht und sich anschließend seinerseits über die Leichen erbricht. Der Film lässt dabei offen, ob es sich um Visionen, Albträume oder reale Erinnerungen Angelas handelt. Auch suggerieren einige Bilder, dass Angela an diesen Morden beteiligt ist, sie entweder beobachtet, dem Mann assistiert oder selbst dieser Mann ist. Am Ende tötet sich Angela selbst, indem sie sich in einer Badewanne ertränkt, am 5. April 1994, dem mutmaßlichen Todestag Kurt Cobains.

Schon 2007 indizierte die BPjM in Deutschland die US-DVD des Films Slaughtered Vomit Dolls auf Liste B. Deshalb und wohl auch, weil die Filme mit ihrer Mischung aus Gore, Sex und allen möglichen Körperflüssigkeiten wirklich nur ein spezielles Publikum ansprechen, dauerte es ganze neun Jahre, bis es der erste Teil der Vomit-Gore-Trilogy in unsere Breitengrade geschafft hat.

 

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Nekromantik

Rob arbeitet bei “Joe’s Säuberungsaktion”, spezialisiert auf Leichenbeseitigungen aller Art. Mit seiner Freundin Betty teilt er nicht nur die Wohnung, sondern auch die Vorliebe für Tote. Welche Bereicherung, als Rob eines Tages einen zwar ermordeten, aber ziemlich vollständigen Leichnam mitbringt. Die sexuelle Erfüllung zu dritt ist heftig, aber nicht von Dauer. Aus seinem Job gefeuert, wird Rob von Betty verlassen, die zudem noch den toten Liebhaber mitnimmt…

Der größte Unterschied zu eher auf Gewalt ausgerichteten Filmproduktionen ist die Erzeugung von Horror weniger durch das Zeigen von Mord und Totschlag, sondern der “Versuch”, den Liebesakt mit einem Toten kunstvoll darzustellen. Mehrereschwarzhumorige Szenen brechen die Genreklischees des klassischen Horrorfilms weiter auf. Immer wieder wurde von verschiedener Seite moralisch gegen den Film argumentiert, meist mit dem Vorwurf, die Filmemacher hätten vor laufender Kamera ein Kaninchen geschlachtet. Tatsächlich zeigt der Film eine solche Schlachtung, diese war allerdings ohnehin seitens des Züchters angesetzt und wurde von Buttgereit nur mitgefilmt. Trotz der intendierten Transgressionen war der Film bei seinem Erscheinen nie von einer Indizierung oder gar Beschlagnahmung bedroht, nicht zuletzt wegen seines obskuren Status. Erst Jahre nach der Premiere geriet Nekromantik ins Kreuzfeuer der Kritik, im Sog der Kontroverse um die Fortsetzung Nekromantik 2 (1991), bei der Buttgereit ironischerweise nicht mehr auf den Tabubruch als Gestaltungsmerkmal setzte.

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The last Horror Movie

Max Parry scheint nach aussen ein ganz normaler Mitbürger zu sein, doch hinter der Fassade verbirgt sich ein Psychopath, der aus reiner Lust am Töten mordet und seine blutigen Taten auf Video festhält. Das Band tauscht er dann in einer Videothek gegen normale Filme aus, so dass die Zuschauer Zeuge seines abartigen Treibens werden.

Um den Film trotz der strittigen FSK-Entscheidung und der Abfuhr der SPIO/JK in Deutschland veröffentlichen zu können und somit auch den Weg für eine ungekürzte DVD über Österreich zu bereiten, schnitt man bereits für die SPIO/JK Fassung sämtliche bedenkliche Mordszenen heraus. Entstanden ist dadurch ein Filmtorso, der den ohnehin kurzen Film mit 76 Minuten um Neun auf wenig mehr als einer Stunde verkürzt. Die von der FSK geprüfte erreicht am Ende nicht einmal die volle Stunde.

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Thanatomorphose

Im Horrorfilm Thanatomorphose wacht eine Frau am Morgen nichtsahnend auf und bemerkt, dass sie langsam aber sicher beginnt, am lebendigen Leib zu verwesen. Denkt sie anfangs noch, es sei ein Ausschlagt, schreitet die Nekrose fort, bis sie ihren eigenen Sarg anfertigen muss.

THANATOMORPHOSE schildert den körperlichen wie seelischen Zerfall seiner Heldin. Die führt ein wahrlich trostloses Leben. Die Suche nach einem gescheiten Job erweist sich als ergebnislos und auch die Männer an ihrer Seite sehen in ihrer Anwesenheit nur Mittel zum Zweck, um sexuellen Druck abzubauen (in einer Traumszene werden die männlichen Protagonisten des Films sogar als primitive Höhlenmenschen dargestellt). Das macht sich auch in ihrem Leib bemerkbar. Dort herrscht schon lange Leere, dort haust seit geraumer Zeit der Tod. Die Hoffnung je Geborgenheit und Liebe zu finden, hat sie bereits längst aufgegeben, so dass sie ihr nahendes Schicksal mit erschreckender Selbstverständlichkeit herbeisehnt. Schon bald setzt die Verrottung ein. Die frisst sich von innen nach außen und hat körperliche Veränderungen zu Folge. Erst sind es blaue Flecke, die ihren Körper zieren. Später fallen Fingernägel ab und Zähne aus, die sie in Alkohol konserviert. Von der Außenwelt unbeachtet und elendig einsam verendet sie schließlich still und leise in den eigenen vier Wänden.

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Tailor

Hallo ! Ich bin Tailor, 24 Jahre alt uns komme aus dem schönen Österreich! Ich bin der CEO und Mitbegründer von Horror Fakten und arbeite als Art Director / Grafikdesigner. Falls ihr Fragen oder Probleme auf der Webseite habt, bin ich eure Ansprechperson. Lieblingszitat: ❝Wir hören erst auf nach Monstern unter unseren Betten zu suchen, wenn wir realisieren, dass sie in uns Leben❞
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