Home » Fakten » Allgemein » 10 gruselige und ungelöste Morde an Halloween

10 gruselige und ungelöste Morde an Halloween

Normalerweise ist Halloween trotz der gruseligen Verkleidungen und Deko ein Fest für die ganze Familie. Jugendliche und junge Erwachsene feiern wilde Partys und die Kinder gehen mit ihren Eltern von Tür zu Tür um Süßigkeiten zu sammeln. Doch nicht immer verläuft das Fest friedlich. Es werden in dieser Nacht auch viele Verbrechen begangen.

Hier lest ihr die 10 gruseligsten ungelösten Verbrechen, die an Halloween begangen wurden:

 

10. Der Ritual Mord

Irgendwann in den frühen Morgenstunden des Halloween Tages 1983 wurde ein Paar – Ronald Sisman und Elizabeth Platzman – in ihrer Wohnung in Manhattan/New York, nahe Greenwich Village, ermordet. Das Paar wurde erst geschlagen und danach wurden sie mit einem Kopfschuss regelrecht hingerichtet, außerdem wurde ihre Wohnung durchwühlt. Es gab Gerüchte, dass Sisman in Drogengeschäfte verwickelt war deswegen glaubten die Behörden zuerst, das wäre das Motiv des Mordes gewesen. Doch dann nahm der Fall eine bizarre Wendung. Ein Informant aus dem Gefängsnis behauptete, dass ein Mithäftling die Tat schon vor Wochen vorrausgesagt hätte bevor es tatsächlich passiert ist. Es stellte sich herraus, dass der Häfling David Berkowitz, der berüchtigte “Son of Sam” Killer, war.

023

Im Jahr 1977 wurde Berkowitz wegen mehreren Schießereien verurteilt, in denen er 6 Menschen tötete und 7 verletzte. Es wurde schon früh spekuliert, dass Berkowitz einem satanischen Kult angehören sollte. Laut dem Informant, wollte Berkowitz’ Kult an Halloween in ein Haus in der Nähe von Greenwich Village eindringen. Sie wollten einen Ritualmord ausführen, indem sie einem Paar in den Kopf schießen und danach die Wohnung verwüsten um das Motiv zu vertuschen. Als man Berkowitz dazu befragte, gab er an dass Sisman einige Snuff-Aufnahmen von den “Son of Sam” Schießereien hatte und wollte diese den Behörden übergeben um Strafen für seine Drogendelikte zu umgehen. Obwohl keine Beweise gefunden wurden die Berkowitz’ Behauptungen unterstüzten hat er unheimlicher Weise eine genaue Beschreibung von Sismans Wohnung abgegeben. Niemand weiß, ob die Morde an Sisman und Platzman etwas mit den “Son of Sam” Schießereien zu tun hatten. Die Morde sind bis heute ungelöst.

siegel-church-of-satan-baphomet

 


9. Das mysteriöse Verschwinden von Hyun Jong “Cindy” Song

Hyun Jong “Cindy” Song war eine 21-jährige koreanische Studentin an der Pennsylvania State University. Im Jahr 2001 ging sie in einem Häschenkostüm auf eine Halloween Party in einem Nachtclub. Nachdem sie den Club verlassen hatte hing sie noch mit ein paar Freunden ab, bis sie um 4 Uhr früh nach Hause gebracht wurde. Da wurde Cindy zum letzten Mal gesehen. Nachdem sie als vermisst gemeldet wurde, wurde ihre Wohnung durchsucht. Es gab keine Anzeichen für einen Kampf, doch es wurden viele ihrer persönlichen Gegenstände gefunden, darunter Teile von ihrem Kostüm, was darauf hinweist, dass sie kurz nachdem sie zu Hause abgesetzt wurde ihre Wohnung wieder verlassen hat. Aber was ist danach mit ihr passiert?

1460274_20339

Kurz darauf berichtete ein Zeuge, dass er eine Frau, die Cindy ähnelte, in Chinatown von Philadelphia gesehen hat. Diese Frau befand sich mit einem unbekannten Mann in einem Fahrzeug und schrie nach Hilfe. Im Jahr 2003 machte der Fall eine bizarre Wendung. Ein Mann namens Hugo Marcus Selenski wurde in Luzerne County verhaftet, nachdem die Überreste von 5 Menschen, vergraben in seinem Hinterhof, gefunden wurden.

Auch wenn keiner der Reste zu Cindy gehörte, sagte ein Informant der Polizei, dass er und sein Komplize Michael Jason Kerkowski Jr. sie entführt hätten. Nachdem Cindy vergewaltigt und ermordet wurde, vergruben sie ihren Körper an einer anderen Stelle. Kerkowskis Überreste wurden in Selenskis Hinterhof gefunden und der Informant behauptete, dass Selenski Kerkowski umgebracht hätte, weil er nach dem Mord an Cindy ihre Hasenohren als Andenken behalten wollte. Bisher gibt es keine Beweise dafür, dass Selenski für das Verschwinden von Cindy verantwortlich ist. Allerding wurden im Januar 2014 weitere verbrannte Überreste von 12 Personen in Selenskis Hinterhof gefunden. Man wird wohl weiter untersuchen, ob sich Cindy unter ihnen befindet.

bunny-ears-e1410788825603


8. Das Baby in der Gefriertruhe

In der Halloween-Nacht des Jahres 1977 brachten die Eltern der 19 Monate alten Nima Louise Carter, die in Lawton/Oklahoma, lebten, ihr Kind in ihr Kinderbettchen und legten sich danach schlafen. Am nächsten Morgen waren die Eltern mehr als schockiert darüber, dass die kleine Nima verschwunden war. Da die Fenster in ihrem Zimmer fest verschlossen waren, vermutete man, dass sich ihr Entführer wohl in einem Wandschrank versteckt haben musste, dann herausschlich und das Kind aus dem Haus entführte, während die Carters im Wohnzimmer schliefen. Einen Monat später machten ein paar Kinder, die in einem verlassenen Haus, nicht weit vom Haus der Carters, spielten, in einem Kühlschrank eine grausige Entdeckung. Darin befand sich der verweste Leichnam eines Säuglings, der später als die kleine Nima Carter identifiziert wurde. Sie war erstickt.

baby-ha-bayern-frankfurt-main

Ein ähnlich grauenhaftes Verbrechen ereignete sich in Lawton im April 1976. Das dreijährige Zwillingspärchen Mary und Tina Carpitcher wurde von einer jungen Frau aus ihrem Heim gelockt und ebenfalls in einen Kühlschrank in einem verlassenen Haus eingesperrt. Als man die Schwestern zwei Tage später fand, war Mary bereits erstickt, während Tina es schaffte, zu überleben. Tina identifizierte ihre Entführerin schließlich als die lokale Babysitterin Jacqueline Roubideaux. Jedoch machte das junge Alter des Kindes ihre Aussage unglaubhaft und es gab einfach zu wenige belastende Beweise zu diesem Zeitpunkt, um Anklage wegen Mordes zu erheben. Nach diesen schrecklichen Ereignissen wurde Roubideaux auch Babysitterin der kleinen Nima. Nach dem Tod Nimas wurde Roubideaux erneut verdächtigt, jedoch gab es auch dieses Mal nicht genügend Beweise, sie anzuklagen. Erst einige Jahre später wurde Roubideaux endlich wegen des Mordes an der kleinen Mary Carpitcher zu lebenslanger Haft verurteilt. Sie starb 2005 im Gefängnis an Leberkrebs, äußerte sich jedoch nie zum bis heute ungelösten Mord an Nima Louise Carter.

kuehlschrank-stinkt


7. Der Mord in einer jüdischen Schule

Chaim Weiss war ein 15-jähriger orthodoxer Jude, der die Mesivta von Long Beach, eine Jeschiwa-Schule in New York, besuchte. Am Morgen nach der Halloween-Nacht im Jahre 1986 stand die gesamte Schule unter Schock, als man Chaim ermordet auf dem Boden seines Schlafraumes vorfand. Er war zunächst durch einen harten Schlag auf den Kopf zu Tode gekommen und danach wiederholt in den Kopf gestochen worden. Jedoch konnte nirgendwo eine Mordwaffe gefunden werden. Da es keine Anzeichen eines Kampfes gab, ging man davon aus, dass Chaim in seinem Bett getötet und dann auf den Boden geschleift worden war. Allem Anschein nach war Chaim ein sehr beliebter Junge. Deshalb konnte man kein mögliches Motiv für die entsetzliche Tat finden.

201303201219300

Es gab Indizien, dass der Killer sich mit den religiösen Gebräuchen des orthodoxen Judaismus ausgekannt hatte. Obwohl die Mordnacht eine sehr kühle gewesen war, waren die Fenster in Chaims Zimmer geöffnet. Dies wird oft getan, damit die Seele einer verstorbenen Person nach draußen gelangen kann. Nach dem brutalen Mord hinterließ einer der Rabbis der Schule eine Gedenkkerze in Chaims Zimmer. Zwei Tage später fand man eine zweite Kerze darin, obwohl niemand diese angeblich dorthin gestellt hatte. Es gab auch keinerlei Anzeichen für ein gewaltsames Eindringen, was den Verdacht erhärtete, der Mörder könnte vertraut mit dem Gebäude gewesen sein. Ein anderer Schüler, der auch auf der Etage des Ermordeten wohnte, erinnerte sich, in der Nacht des Mordes aufgewacht zu sein, als sich die Tür seines Zimmers plötzlich öffnete und sofort wieder schloss. Könnte der Mörder zunächst aus Versehen das falsche Zimmer betreten haben? Auch nach mittlerweile 30 Jahren haben die Behörden keinen Verdächtigen oder gar Antworten darauf, warum der junge Chaim auf solch bestialische Art ermordet wurde.

fwvn01yfmmd1ghz-medium


6. Der “Orange Socks” Mord

An Halloween im Jahre 1979 fand man den unbekannten Leichnam einer jungen Frau in einem Kabeltunnel nahe der Interstate 35, unweit von Georgetown/Texas. Das Opfer, ungefähr 20 Jahre alt, war sexuell missbraucht worden, bevor es erwürgt wurde. Die Frau wurde vermutlich am gleichen Tag ermordet und der einzige Hinweis auf ihre Identität war ein silberner, ovaler Ring an ihrer Hand. Die Leiche war nackt und das einzige Kleidungsstück, das sie noch trug, waren ein paar orange Socken. Da die junge Frau nie identifiziert werden konnte, wurde “Orange Socks” zu ihrem Spitznamen.

orange_socks_recon_002a

Jahre später gestand der Serienmörder Henry Lee Lucas den Mord an “Orange Socks”. Er behauptete sogar, Sex mit der Leiche gehabt zu haben. Jedoch kannte auch Lucas nicht die Identität der Frau. Er habe sie als Anhalterin mitgenommen und erinnere sich lediglich an einen Vornamen wie “Joanie” oder “Judy“. Nachdem Lucas für diesen Mord im Jahre 1984 zum Tode verurteilt worden war, widerrief er plötzlich sein Geständnis, um das Urteil umzuwandeln. Und tatsächlich ergaben Untersuchungen, dass Lucas sich zum Zeitpunkt des Mordes wohl in Florida aufgehalten habe. Lucas war dafür berüchtigt, Morde zu gestehen, die er nie begangen hatte, und man weiß bis heute nicht, wieviele Menschen er tatsächlich umgebracht hat. Henry Lee Lucas starb 2001 im Gefängnis, doch “Orange Socks” ist nicht das einzige Mordopfer, mit dem er in Verbindung gebracht wurde.


5. Die unbekannte Tote von Walker County

Am Morgen des 1. November 1980 entdeckte ein LKW-Fahrer die nackte Leiche eines jungen Mädchens in der Nähe der Interstate 45, unweit von Huntsville im Walker County/Texas. Das Opfer war sexuell missbraucht worden, bevor es geschlagen und schließlich erwürgt wurde. Da das Mädchen nie identifiziert werden konnte, nannte man sie fortan “Walker County Jane Doe“, die unbekannte Tote von Walker County. Man nimmt an, dass sie ein paar Stunden vor der Entdeckung ihrer Leiche ermordet worden war. Außerdem kam eine durchaus interessante Geschichte zum Vorschein, als Zeugen auftauchten, die ihre Begegnungen mit dem Mädchen in der Halloween-Nacht zu Protokoll brachten.

800px-ellisunittx-e1410788969816

Nachdem die Unbekannte aus dem Auto eines nicht identifizierten Mannes in der Nähe einer Tankstelle ausgestiegen war, hatte Jane Doe mehrere Leute nach dem Weg zum Ellis Unit Gefängnis gefragt, mit der Begründung, dass sie dort einen Freund besuchen wolle. Jedoch erkannte keiner der Insassen des Gefängnisses die junge Frau, als ein Bild von ihr herumgezeigt wurde. Später an jenem Abend hatte eine Kellnerin eines Truck Stop eine ganz ähnliche Unterhaltung mit der Teenagerin. Das Mädchen behauptete, dass sie 19 Jahre alt sei, aus der Gegend von Aransas Pass stamme und sich ihre Eltern nicht um sie scheren würden. Da Jane Doe exakt ein Jahr nach dem sogenannten “Orange Socks“- Fall getötet wurde und es viele Gemeinsamkeiten zwischen beiden Verbrechen gab, wurde Henry Lee Lucas zum Haupverdächtigen. Allerdings gab es keinerlei belastende Beweise, um Lucas mit dem Mord in Verbindung zu bringen und somit bleibt der Walker County-Fall weiterhin ungeklärt.


4. “Süßes, sonst gibts Saures”

Im Jahre 1982 lebte der 69-jährige Marvin Brandland mit seiner Frau Ethel in der Stadt Fort Dodge/Iowa. An Halloween verteilten die Brandlands Süßigkeiten an die kleinen Geister und Hexen, die an ihre Türe klopften. Als sie wieder die Türe öffneten, waren sie überrascht, einen maskierten Mann davor stehen zu sehen. Er sagte: “Süßes, sonst gibts Saures. Geben Sie mir ihr Geld oder ich schieße.” Die Brandlands dachten, dass ihnen jemand einen Halloween-Streich spielen wolle und versuchten die Maske des Mannes abzunehmen. Doch dieser ließ sie nicht. Stattdessen drängte er ins Haus und zog eine Waffe. Er verlangte, dass ihn das Ehepaar in den Keller bringen und ihm all ihr Geld aus einem Safe geben solle.

trick-or-treat-nyc

Daraufhin wurden die Brandlands misstrauisch, denn nur sehr wenige Leute wussten, dass sie überhaupt einen Tresor im Keller hatten. Aus diesem Grunde war Marvin immer noch davon überzeugt, dass ein Freund oder Familienmitglied ihnen lediglich einen makabren Halloweenstreich spielte. Als der maskierte Mann das Ehepaar auf dem Weg zum Keller durch die Küche führte, griff Marvin nach der Waffe. Der Eindringling schoss Marvin in den Hals, floh aus dem Haus und ließ unerklärlicherweise die Maske zurück. Ethel war so traumatisiert vom Tod ihres Mannes, dass sie nur ein paar Monate später ebenfalls verstarb. Im Laufe der Jahre hatte ein Bekannter der Brandlands angeblich mit dem Mord geprahlt, so dass man einen DNA-Vergleich mit der Maske durchführte. Jedoch befand sich auf der Maske nicht genug verwertbares Material für einen adäquaten Test. Folglich gibt es immer noch nicht genügend Beweise, diesen Verdächtigen anzuklagen und der Brandland-Mord bleibt offiziell ungelöst.

halloween-mask-e1410789416119


3. Die Babyleiche aus dem Mülleimer

Am Morgen des 31. Oktober 2004, entdeckte eine Putzkraft des Hilton Resort in Key West/Florida, etwas im Mülleimer der Frauentoilette in der Lobby des Hotels. Zuerst dachte sie an einen bizarren Halloween-Streich, doch schnell wurde es grausame Gewissheit, dass sie den Leichnam eines neugeborenen Mädchens gefunden hatte. Am Körper des toten Säuglings befand sich sogar noch die Nabelschnur und die Plazenta! Dies legte die Vermutung nahe, dass jemand das Kind gebar und sich dann dazu entschied, es wie ein Stück Müll einfach in den Abfalleimer zu werfen. Die ermittelnden Behörden benötigten nicht lang, um herauszufinden, wer für diese verdammenswerte Tat verantwortlich gewesen war.

public-restroom-e1410789482325

Einige Stunden zuvor waren eine schwangere Frau und drei männliche Begleiter in der Hotel-Lobby gesehen worden. Sie betrat die Damentoilette, während die Männer draußen warteten. Eine weibliche Zeugin sagte aus, dass sie auf der Toilette die schwangere Dame in einer Toilettenkabine stöhnen hörte. Als die Zeugin die drei Männer danach fragte, ob sie die Schwangere kennen, behauptete einer von ihnen, ihr Freund zu sein. Er nannte sogar einmal ihren Namen, der sich wie “Samantha” oder “Sonia” anhörte.

 

Die schwangere Frau war für ca. 40 Minuten in der Toilette. Als sie herauskam, sah ein Sicherheitsbeamter, dass sie sich den Bauch festhielt. Auf die Frage, ob es ihr gut geht, bekam er die Antwort, dass ihr wohl nach einer ausufernden Halloween-Party beim nahegelegenen Fantasy-Fest schlecht geworden sei. Die 4 Herrschaften wurden daraufhin aus dem Hotel begleitet, der Leichnam des Säuglings jedoch erst am nächsten Morgen entdeckt. Fingerabdrücke, Blutproben und DNS-Beweise wurden in der Toilette sichergestellt und mit denen mehrerer Verdächtiger verglichen. Die Identität der unbekannten Frau und der drei männlichen Begleiter muss jedoch noch geklärt werden und bislang wurde niemand wegen des Todes des kleinen Kindes strafrechtlich verfolgt.

ueberfuellter_muelleimer_andrea_kusajda_pixelio-de


2. Die Leiche aus dem Mississippi

Chris Jenkins war ein 21 Jahre alter Student der University of Minnesota, der in der Halloween-Nacht des Jahres 2002 eine Bar in der Innenstadt von Minneapolis besuchte. Nachdem er die Lokalität gegen Mitternacht verlassen hatte, verschwand er spurlos. Er blieb für ganze 4 Monate als vermisst gemeldet bis man seinen Leichnam im Mississippi fand. Da Chris immer noch sein Halloweenkostüm trug, wiesen alle Anzeichen darauf hin, dass er kurz nach seinem Verschwinden gestorben sein musste. Er war stark alkoholisiert in jener Nacht und da als Todesursache Ertrinken festgestellt wurde, gingen die Behörden davon aus, dass es sich um einen Unfall oder Selbstmord gehandelt habe. Doch die Eltern des Toten wollten dies nicht akzeptieren und verlangten nach einer tiefgehenderen Untersuchung. Letztendlich wurde der Tod von Chris Jenkins im Jahre 2006 als Mord klassifiziert.

mississippi-river-scenic-1

Die ermittelnden Behörden erfuhren von einem inhaftierten Verdächtigen, dass dieser dabei gewesen sei, als Chris ermordet und dann von einer Brücke in den Fluss geworfen wurde. Auch wenn die Polizei die Geschichte des Mannes für glaubhaft hielt, wurde nie Anklage erhoben. Eine weitere Theorie besagt, dass es möglich sei, dass Chris Jenkins ein Opfer der sogenannten “Smiley Face Morde” geworden ist. Während dieser Zeit starben ca. 40 männliche Studenten in den Vereinigten Staaten in einer bizarren Serie von Ertrinkungstoden. In einigen Fällen wurden unerklärliche Smiley-Graffitis in der Nähe der Leichen gefunden. Dies führte dazu, diese Morde miteinander in Verbindung zu bringen. Man geht davon aus, dass die Opfer zuerst unter Drogen gesetzt und dann ins Wasser geworfen wurden, um das Ertrinken wie einen Unfall wirken zu lassen. Während man im Todesfall Chris Jenkins keinerlei Graffiti gefunden hat, können die Ermittler über den Zusammenhang zu dutzenden anderen, ungeklärten Mordfällen nicht hinwegsehen.

mississippi-river-minnesota-e1410789511946


1. Die Entführung des kleinen Steven

Am 31. Oktober 1955 nahm Marilyn Damman ihren zwei Jahre alten Sohn Steven und ihre sieben Monate alte Tochter Pamela mit zu einem Supermarkt in East Meadow/New York. Während sie einkaufte, wartete der Junge draußen vor dem Geschäft mit seiner Schwester, die in einem Kinderwagen saß. Als Marilyn nach nur 10 Minuten wiederkam, musste sie schockiert feststellen, dass sowohl Steven als auch der Kinderwagen mit der kleinen Pamela verschwunden waren. Kurze Zeit später wurde der Kinderwagen mit der unverletzten Pamela nur einen anderthalben Block entfernt gefunden. Von Steven jedoch fehlte jede Spur. Er wurde bis heute nicht gefunden.

baby-pram-e1410789541566

In vielen Fällen von Kindesentführung geht man davon aus, dass der/die Entführer/in ein eigenes Kind haben will und dieses dann unter einem anderen Namen aufzieht. Im Laufe der Jahre wurden DNS-Tests dazu benutzt, um herauszufinden, ob jemand dem kleinen Steven Damman eine neue Identität gegeben hatte. An einem Punkt der Untersuchung stellten die Ermittler fest, dass Steven eine Ähnlichkeit mit dem berüchtigten “Boy in the Box” aufwies. Dieser unidentifizierte Junge wurde im Jahre 1957 ermordet in einem Karton in Philadelphia gefunden. Jedoch konnten DNS-Analysen letztendlich bestätigen, dass Steven Damman und der ermordete Junge nicht die selbe Person waren. Im Jahre 2009 meldete sich ein Mann aus Michigan namens John Barnes im Glauben, dass er Steven sei. Doch auch hier konnten DNS-Tests dies ausschließen. Es ist gut möglich, dass ein erwachsener Steven Damman irgendwo ein anderes Leben unter einer anderen Identität lebt, nichtsahnend, dass er einst von seiner leiblichen Familie genommen wurde. Jedoch bleibt sein Aufenthaltsort bis heute unbekannt.

 

Beitrag Gefällt mir nicht (2)

Über Lunaxia

Lunaxia
Hallo, ich bin Lunaxia Ich bin Chefredakteurin bei Horror Fakten. Im wirklichen Leben heiße ich Vanessa, bin 26 Jahre und komme aus Bayern. Seit meiner Kindheit bin ich schon Horrorfan, angefangen mit den Gänsehautbüchern und Filmen wie "the Ring". Heute interessiere ich mich sehr für Übernatürliches und die menschliche Psyche. "Ihr lacht über mich, weil ich anders bin. Ich lache über euch, weil ihr alle gleich seid"
Teilen

Teile es mit einem Freund