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5 erschreckende und mysteriöse Drogen, die es in sich haben

Drogen sollte man allgemein nicht ausprobieren, doch diese folgenden Substanzen sind noch zerstörerischer und gefährlicher als alle Stoffe, die dir bisher bekannt sind. Deswegen ziehe NIEMALS in Erwägung, diese Drogen zu konsumieren, sie können beim ersten Ausprobieren schon zum Tod führen.


Desomorphin/Krokodil

Desomorphin, in der Drogenszene meist Krokodil genannt, ist ein starkes Opioid (“dem Opium ähnlich”), das erstmals 1932 in der USA synthetisiert wurde. Krokodil ist als “die Droge der armen Menschen” in Russland weit verbreitet. Dort soll die teuflische Mischung aus Hustensaft, Benzin, Farbverdünner, Salzsäure und rotem Phosphor jedes Jahr Hunderte Menschen das Leben kosten.

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Krokodil ist billig, einfach herzustellen und zerstörerisch. Der Stoff wirkt ähnlich euphorisierend wie Heroin, ist aber viel günstiger. Die primitive Zubereitung dieser Droge birgt hohe Gesundheitsgefahren. Analysen der russischen Antidrogen-Behörde FSKN zeigen, dass die braune Suppe Schadstoffe enthält: Knochen zerstörendes Phosphor etwa und Schwermetalle wie Blei, Zink und Antimon-Oxid. Wer nicht bereits nach dem ersten Schuss stirbt und weiter Krokodil spritzt, beginnt von innen zu verfaulen. An den Einstichstellen bilden sich schwer heilbare Geschwüre, das umliegende Gewebe stirbt ab, die Haut färbt sich blau-grün und schuppt – daher der Name der Droge. Ohne medizinische Versorgung fault das Gewebe weiter, bis sich das Fleisch vom Knochen löst. Eine Heilung ist nur schwer möglich, oft müssen die betroffenen Körperteile amputiert werden. Ein längerfristiger Konsum endet immer tödlich. Entweder versagt die Leber, weil sie die Entgiftung nicht mehr leisten kann oder der Konsument verblutet, weil die Blutgefäße der ätzenden Droge nicht mehr standhalten und schließlich platzen.

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Die meisten Süchtigen kaufen die Droge, weil sie deutlich billiger ist als Heroin. Doch der Ersatz wirkt nicht so lang wie das Original, so dass der Süchtige innerhalb kürzerer Zeit mehr konsumiert als er es mit Herion tun würde. Zudem soll die Anhängigkeit noch stärker sein als bei Heroin. Um potentielle Krokodil-Konsumenten abzuschrecken, verbreiten Russlands Drogenbekämpfer Schockfotos von Junkies, denen Eiter aus klaffenden Wunden fließt und deren Fleisch in Fetzen vom Körper hängt.

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Kräutermischungen/Spice

Kräutermischung ist die Überbezeichnung vieler synthetischer Stoffe, die als legaler Cannabis-Ersatz dienen sollen. Als erstes kam die Droge “Spice” in den 2000ern auf den Markt, damals wurde sie in vielen Headshops legal verkauft. Da recht schnell erkannt wurde, wie gefährlich diese Droge ist, wurde sie 2009 in Deutschland verboten. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Kräutermischungen, die erst legal auf den Markt kommen und dann nach einer Zeit von den Behörden verboten werden. Die Hersteller ändern immer wieder die Zusammensetzung und Namen der Kräutermischungen, damit sie wieder neue legal in den Umlauf bringen können. Es ist nicht möglich die Kräutermischungen komplett zu verbieten, da sich die Verbote immer auf die Inhaltsstoffe beziehen, die jedoch in jeder einzelnen Kräutermischung stark variieren. Dies macht die Droge auch so gefährlich für die Konsumenten. Auf der einen Seite wissen sie nicht, welche Stoffe in den bunten Päckchen enthalten sind, auf der anderen auch nie wie stark die Substanz wirkt, die sie gerade konsumieren. In Internet- und Headshops werden die Produkte als vermeintlich legal und gesundheitlich unbedenklich angepriesen. Jedoch ist in den seltensten Fällen in den bunten Päckchen tatsächlich das drin, was darauf steht.

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Die Produkte werden von den Herstellern zweckentfremdet als “Räuchermischung zur Raumluftaromatisierung” angeboten. Auf der Verpackung ist meist ein Warnhinweis abgedruckt: “nicht zum menschlichen Konsum geeignet”!
Somit versuchen die Hersteller, den eigentlichen Zweck – nämlich den Konsum als psychoaktive Substanz – zu verbergen bzw. sich vor eventuellen strafrechtlichen Konsequenzen zu schützen.

Die Kräutermischungen sind in ihrer Wirkung viel stärker als Cannabis, dass ist unter anderem ein Grund, warum es so viele Tote aufgrund des Kräutermischung-Konsums gibt. Wenn ein Marihuana Konsument diese Droge das erste mal ausprobiert, wird er es wahrscheinlich in der selben Menge wie das Marihuana nutzen. Doch genau das ist das fatale. Von den Kräutermischungen braucht man nur einen Bruchteil im Gegensatz zu Marihuana, um die gewünschte Wirkung zu erziehlen. Deswegen ist eine Überdosierung so gut wie nicht zu vermeiden, was sehr starke Nebenwirkungen hat und bis zum Tod des Konsumenten führen kann. Selbst Konsumenten die “geübt” mit dem Umgang dieser Substanzen sind, können sich, wenn sie ein neues Päckchen ausprobieren, schnell in einen lebensgefährlichen Zustand bringen.

Verschiedene Kräutermischungen-Verpackungen liegen auf einem Tisch

Wie wirkt diese Droge? Der gewünschte Wirkung soll eigentlich, wie bei Marihuana, Enstpannung und gute Laune bringen. Doch das ist meist nicht der Fall. Die Rauschwirkung wird von Konsumenten oftmals als belastend und anstrengend beschrieben mit starken Beeinträchtigungen, die oft noch an den Folgetagen zu spüren sind. Das Führen von Fahrzeugen oder Maschinen ist daher während und nach dem Rausch erheblich eingeschränkt. Zu den Nebenwirkungen zählen Kreislaufbeschwerden, Mundtrockenheit, Schweißausbrüche, unerwünschte Halluzinationen, Panikattacken, Übelkeit und Erbrechen, Realitätsverlust und Orientierungsunfähigkeit, Unfähigkeit die einfachsten Dinge zu tun, wie zb eigenständig den Notruf zu wählen oder auch nur Aufzustehen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen bis hin zur Bewusstlosigkeit und zum Tod. Die Nachwirkungen können bis zu einigen Tagen anhalten, wie z.B. Appetitlosigkeit, Gleichgewichtsstörungen, Wahrnehmungsstörungen und starke Kopfschmerzen. Aufgrund der vielen unterschiedlichen Substanzen, die in den Räuchermischungen enthalten sein können, lassen sich die Nebenwirkungen nicht allgemeingültig beschreiben.

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Methylendioxypyrovaleron (MDPV)/Cloud 9

MDPV ist eine Substanz, die vorallem die menschliche Psyche beeinflusst. Diese Droge hat in der Szene viele Namen, unter anderem Flakka, Cloud 9, Flex und Magic. Sie zählt zu den sogenannten “Badesalzen” und wird somit, ähnlich den Kräutermischungen, als “Legal-High” in den USA halb legal unter anderem über das Internet verkauft. In Deutschland unterliegt die Substanz seit 2012 dem Betäubungsmittelgesetz. MDPV wird ca seit 2008 verkauft und wurde ursprünglich als potientieller Nachfolger für das ADHS-Medikament Ritalin erforscht.

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Das in Reinform körnige bis pudrige weiße Pulver gehört wie Crystal Meth oder Ecstacy zu den Amphethamin-Abkömmlingen und wirkt vor allem auf die Psyche stimulierend bis aufputschend. Die Substanz wird meist, wie Amphetamine (Speed), geschnupft. MDPV wird jedoch nicht nur in Reinform angeboten, sondern auch anderen Drogen, wie zum Beispiel Ecstacy-Pillen, Kokain oder Speed beigemischt und dient somit als “Streckmittel”.

Im Jahr 2012 tauchten in den USA erstmals gehäuft Berichte über eine Droge auf, deren Wirkung Mediziner und Polizei schockierte: In mehreren Fällen wurden Menschen angegriffen und gebissen, in Florida zerfleischte ein Drogenabhängiger einem Obdachlosen auf offener Straße das Gesicht. In Kliniken eingelieferte Patienten hatten vollkommen die Kontrolle über sich verloren, benahmen sich extrem aggressiv, verstümmelten sich selbst wie im Blutrausch. Teilweise mussten die Konsumenten mit Vollnarkosen beruhigt werden. Im Sommer 2014 schlugen die Behörden auch in Europa Alarm: Auf Mallorca und Ibiza registrierte die Polizei mehrere Fälle: Drogenkonsumenten verfolgten Touristen am Strand, wollten sie beißen und benahmen sich extrem gewalttätig. Das ist der Grund, wieso diese Substanz auch die “Kannibalen-Droge” genannt wird.

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Nach dem Konsum von MDPV erhöhen sich Herzschlag und Blutdruck, es kommt zu Herzrasen und Kribbeln in den Extremitäten, sowohl starkes Schwitzen als auch Kälteempfinden können beobachtet werden. Auf psychischer Ebene wirkt MDPV zunächst euphorisierend: Aufmerksamkeit und Erregbarkeit werden gesteigert, Farben und auch Geräusche können intensiver wahrgenommen werden, Müdigkeit und Hungergefühl werden unterdrückt. MDPV ist eine sehr starke Droge und kann sehr schnell überdosiert werden. Ihre euphorisierende und belebende Wirkung schlägt bereits in geringen Dosen schnell ins Gegenteil um. Dabei können folgende Nebenwirkungen entstehen: Herzrasen und Herzrythmusstörungen, Atemstörungen bis hin zum Atemstillstand, Muskelkrämpfe und Kreislaufzusammenbrüche, Dehydrierung (Austrocknung), Hyperaktivität und Ruhelosigkeit, Panikattacken, Paranoia, Halluzinationen und – das bereits beschriebene – sehr aggressive Verhalten.

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Fentanyl

Fentanyl ist ein synthetisches Opiod, das als Schmerzmittel bei Narkosen sowie als Therapie bei chronischen Schmerzen eingesetzt wird. Fentanyl ist eines der meist missbrauchtesten und gefährlichsten Medikamenten. Missbräuchlich wird Fentanyl, wie Herion, gespritz, geschnupft oder über den Mund aufgenommen. Als besonders gefährdet gelten medizinische Berufe, welche Zugang zu pharmazeutisch hergestelltem Fentanyl haben.

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Fentanyl wird meist in Form von pharmazeutischen Pflastern verkauft, die für das Aufkleben auf die Haut gedacht sind. Durch diese Anwendungsform wird der Wirkstoff langsam und verteilt über längere Zeit, bis zu 80 Stunden, abgegeben. Für den missbräuchlichen Konsum werden diese Pflaster oft zerschnitten und dann unter die Zunge gelegt. So wird viel schneller viel mehr Wirkstoff aufgenommen. Um nicht überzudosieren wird bei dieser Methode ausgerechnet wie viel µg Fentanyl auf einen cm² Pflaster kommen und dann genauestens ausgemessen. Da neben Fentanyl auch Klebstoff und Lösemittel im Pflaster enthalten sind, ist das nicht die gesündeste Methode. Außerdem ist die Gefahr die Substanz überzudosieren sehr hoch ist, was sehr schnell zum Tod führen kann.

Aug. 22, 2015 - Augusta, GA, USA - If I don t put these on, it hurts to breathe, says Smitty Anderson wearing Fentanyl patches to help him deal with the pain caused by multiple myeloma cancer, a blood cancer that affects the bones. Anderson worked at Savannah River Site from 1981 to 1998. The Andersons filed claims to get federal compensation for his disease, which he said came from working at the nuclear site. He had no luck. We ve been going through so much red tape for years, he said. My wife has to do all the work now. I just don t have the strength anymore. He died on Nov. 5, 2015. Augusta USA PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAm67_ Aug 22 2015 Augusta Ga USA If I Don T Put Thesis ON IT Hurts to Breathe Says Smitty Anderson said Wearing Patches to Help HIM Deal With The Pain CAUSED by Multiple Myeloma Cancer a Blood Cancer Thatcher affects The Bones Anderson said Worked AT Savannah River Site from 1981 to 1998 The Anderson Filed Claims to Get Federal Compensation for His Disease Which he Said Came from Working AT The Nuclear Site he had No Luck We ve been Going Through as Much Red Tape for Years he Said My wife has to Do All The Work Now I Just Don T have The Strength Anymore he died ON Nov 5 2015 Augusta USA PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY ZUMAm67_

Besonders in Bayern, ist der Missbrauch dieses Medikamentes in der Drogenszene sehr beliebt. 2008 zählten die Behörden in der landesweiten Drogenszene 16 Todesfälle, bei denen Fentanyl zumindest beteiligt war. In den vergangenen drei Jahren hatten etwa 30 Prozent aller Drogentoten den Stoff im Blut, 69 waren es pro Jahr in Bayern. Diese Tragödien sind auch in der Szene bekannt. Trotzdem hatte jeder zweite Klient, den Münchner Drogenhilfeeinrichtungen befragten, schon einmal Fentanyl konsumiert.

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Drogenabhängige nutzen Fentanyl als Ersatz für Heroin. Denn der Stoff ist einfacher zu bekommen, billiger und wirkt 50-mal stärker. Wer dem Arzt starke Schmerzen vorgaukelt, kommt möglicherweise ganz legal an ein Rezept für Fentanyl-Pflaster heran. Andere suchen im Müll von Krankenhäusern nach alten Pflastern. In denen können auch nach mehreren Tagen noch mehr als 60 Prozent des Wirkstoffs stecken.


Dimethyltryptamin (DMT)

DMT ist ein sehr starkes Halluzinogen mit einer relativ kurzen Wirkung (15 min – 6 std). Die Wirkung ist ähnlich der von LSD, doch diese Substanz soll noch intensiver wirken. Dieser Stoff befindet sich in vielen Pflanzen und auch in den Hautdrüsensekreten einiger Kröten. In geringen Dosen – einschließlich dem menschlichen Körper – kommt diese Substanz fast überall in der Natur vor.

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In Südamerika werden Pflanzen die viel DMT enthalten am meisten konsumiert. Die Amazonas-Indianer brauen aus DMT-haltigen Lianen, das rituelle Getränk Ayahuasca um sich bei religiösen Zeremonien in einen Trance-Zustand zu versetzen.

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Diese Droge wirkt stark halluzinogen und hat wie ähnliche Drogen (LSD oder Magic Mushrooms) zwei mögliche Wirkungen. DMT bewirkt eine starke Veränderung der (Sinnes-) Wahrnehmung. Die Stärke der Wirkung ist dosisabhängig. Besonders bei hohen Dosen kommt es zu akustischen (hohes Schnattern, Knirschen, comicartige, schrille Geräusche) und in manchen Fällen haptischen (den Tastsinn betreffend) Halluzinationen. Charakteristisch für die DMT- Wirkung ist die schnelle Abfolge der Effekte, wie im Zeitraffer. Das Zeitempfinden ist stark verändert. Wenige Minuten erscheinen wie Stunden. Oft erleben Konsumenten verschiedenste, schnell wechselnde Emotionen wie Euphorie, Angst, Panik, Entspannung innerhalb eines sehr kurzen Zeitraumes. Die qualitative Denkfähigkeit ist dabei allerdings nicht beeinträchtigt. Es kann zum Verlust des Körperbewusstseins kommen (z. B. Empfinden von Schwerelosigkeit, Fliegen/Fallen). Wie bei allen Halluzinogenen kommt es zu insgesamt intensiverem, für manche Menschen spirituellem, Erleben. Das Ich-Empfinden kann sich soweit verändern, dass die subjektiven Grenzen der eigenen Person verschwimmen. Das kann sich in einem Gefühl der starken Verbundenheit mit der Welt und den Menschen äußern, aber auch Angst machen. Die Wirkung ist zudem beeinflusst von der körperlichen und seelischen Tagesverfassung der einzelnen Person sowie der Konsumsituation, dem Ort und dem sozialen Umfeld. DMT bewirkt eine Beschleunigung der Pulsfrequenz und erhöhten Blutdruck.

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DMT wirkt auf den ersten Blick wie eine wunderbare Erfahrung, die unsere Sinne erweitert und die einem ein besseres Verständnis für die Welt verspricht, doch diese Droge hat genau die selben Gefahren wie LSD und andere Halluzinogene. Die Gefahr einen Horrortrip anstatt schönen Gefühlen zu bekommen ist hoch. Außerdem kann man auch auf dieser Droge “hängen bleiben”. Was bedeutet, dass die Wirkung nicht nachlasst und die Konsumenten weiterhin Halluzinationen und Paranoia haben. Im schlimmsten Fall kann sich eine starke Psychose entwickeln und die spirituelle Reise in der Psychiatrie enden.

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Über Lunaxia

Lunaxia
Hallo, ich bin Lunaxia Ich bin Chefredakteurin bei Horror Fakten. Im wirklichen Leben heiße ich Vanessa, bin 26 Jahre und komme aus Bayern. Seit meiner Kindheit bin ich schon Horrorfan, angefangen mit den Gänsehautbüchern und Filmen wie "the Ring". Heute interessiere ich mich sehr für Übernatürliches und die menschliche Psyche. "Ihr lacht über mich, weil ich anders bin. Ich lache über euch, weil ihr alle gleich seid"

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