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Alice im Drogenrausch – Die dunkle Alice im Wunderland Theorie

Alice im Wunderland ist eine fantasievolle und lustige Kindergeschichte, von der wohl jeder schon einmal etwas gehört hat. Doch was ist, wenn sich hinter den kreativen Abenteuer der kleinen Alice keine lustige Erzählung befindet, sondern eine Geschichte über Drogen, Sex und Pädophilie? 

1865 veröffentlichte der britische Schriftsteller, Fotograf und Mathematiker Lewis Caroll das Kinderbuch Alice Abenteuer im Wunderland (original: Alice’s Adventures in Wonderland). Dieses Buch wurde zu einem weltweiten Erfolg. Bald schon kannte jedes Kind die Geschichten der kleinen Alice, des Hutmachers und der Herzkönigin. Es folgten Serien und Kinoverfilmungen aller Art und auch heute ist diese Geschichte noch sehr Aktuell. Doch wenn man sich die Geschichte, und die Umstände ihrer Entstehung genauer ansieht, so stößt man sehr schnell auf eine düstere Entstehungsgeschichte dieses berühmten Werkes.

Die Erzählung, wie die junge Alice überhaupt in das fabelhafte Wunderland gelangt, kennen die Meisten von uns. Die kleine Alice folgt einem weißen Kaninchen mit einer Uhr zu seinem Bau. Neugierig wie sie ist lehnt sie sich zu weit nach vorne und fällt hinunter in den Bau. Doch sie fällt nicht in einen einfachen Kaninchenbau, nein, sie fällt in einen Raum voller Türen und findet schon bald einen Schlüssel, mit dem sie die kleinste Tür öffnen kann. Doch sie ist zu groß um hindurch zu passen, also trinkt sie von einem Trank, welchen sie gefunden hat, und schrumpft so auf diese Weise. So passt sie durch die Tür hindurch, gelangt zu einem Haus, isst von einem Kuchen und wird wieder Groß.

Und so gelangt Alice zu ihrem Abenteuer. Doch laut der heutigen Theorie soll Alice’s Abenteuer nicht unbedingt das Abenteuer sein, wie wir es kennen, nein. Es soll eine Erfahrung sein, die wohl jedes Mädchen im laufe ihres Lebens mal machen wird, oder gemacht hat: Die Pubertät. So erfährt Alice im Laufe ihrer verkleinerungs-vergrößerungs-nummer- eine gravierende Veränderung ihres Körpers.Ihre Sicht auf sich selbst und die Dinge um ihr herum scheinen sich für sie zu wandeln. Während sie ihre Reise ins Wunderland antritt, tauchen bei ihr viele Fragen auf über die Welt, die sie sieht, etwas was wohl jeder in seiner Pubertät bei sich festgestellt hat. Für sie scheint das um sie herum “absurd” zu sein oder auch völliger “non sense.” Sie lehnt sich gegen höher gestellte Personen auf und beginnt verschiedene Spiele im und über das Leben zu sehen und zu hinterfragen, wie es uns von der spielfreudigen Herzkönigin gezeigt wird.

Für Alice sind die Veränderungen in ihrer Umwelt etwas komplett neues.

Das alles kann natürlich auch weit hergeholt sein für die Meisten, doch hier endet die Geschichte ja noch nicht. Denn neben ihrer Pubertät scheinen Alice und viele weitere Charaktere der Geschichte auf den Geschmack von verschiedensten Drogen zu kommen.

So sieht man ab und an mal eine Raupe, die auf einem Pilz eine Pfeife raucht, zu viel kristallender Zucker auf einem Tee oder einen leuchtend bunten Farbentrip Seitens Alice.  In dieser Geschichte ist von Magic Mushrooms, Kokain, LSD bis hin zu Crystal Meth so einiges mit dabei. Dies ist auch ein Grund, warum die Geschichte von Alice im Wunderland in den 60er Jahren so beliebt war. In der Zeit von “Sex, Drugs and Rock ‘n’ Roll” war die Vorstellung, ein bekannter Schriftsteller könnte Drogen genommen haben, und dabei dieses Buch geschrieben haben, etwas ganz feines. Ob Caroll wirklich Drogen konsumiert hat ist nicht bekannt, doch die Leute erkannten die Parallelen zwischen den Drogen und der Geschichte Alice’s.

 

Alice auf nur einem ihrer vielen Drogentrips
Ob das wirklich Zucker ist? Fans sind skeptisch.

Doch das ist noch nicht alles. Denn neben den Theorien von der Pubertät und den Drogen, gibt es auch Fans, die gewisse Parallelen zu sexuellen Handlungen in der Geschichte selbst festgestellt haben.

Viele Fans raten einmal an das Loch, in welches Alices zu Anfang fällt, mal genauer zu betrachten. Es solle ein wenig den weiblichen Geschlechtsorganen ähneln. Ein männliches Gegenstück ist auch schnell gefunden: Die Pfeife paffende Raupe auf den gigantischen Pilz soll dem besten Stück des Mannes doch ebenso ähnlich sehen. Und auch die vielen Türen, mit den vielen Schlössern und dem einen, passenden Schlüssel, soll laut Fans eine Anspielung auf sexuelle Praktiken, nahe liegend mit Kindern, sein. Diese Anspielungen mögen auf den ersten Blick sehr wage und sehr grob interpretiert wirken, doch so abwegig wie sie scheinen, sind sie dann vielleicht doch nicht. Denn es gibt nicht nur Theorien über die Geschichte von Alice’s Abenteuern, sondern auch über den Autor der Geschichte selbst.

Die Raupe soll zusammen mit dem Kaninchenbau die jeweiligen Geschlechtsorgane von Mann und Frau darstellen. Ist das nur Einbildung, oder ist dort vielleicht doch etwas wahres dran?

Lewis Caroll hat nur nebenbei seine Bücher geschrieben, hauptsächlich war er Mathematiker und gehörte der Kirche an. Caroll war Tutor für Mathematik in Oxford. Schon damals wurde ihm von verschiedenen Leuten nachgesagt, er habe ein reges Interesse an Freundschaften mit Kindern und pflege diese auch mehr, als Beziehungen mit Erwachsenen. Die Geschichte von Alice erfand er damals für die drei Schwestern Lorina Charlotte, Edith Liddell und Alice. Sie alle waren die Töchter eines Dekans des Colleges, welches er selber besucht hatte. Um sie zu unterhalten erzählte er ihnen eine ausgedachte Geschichte, mit einer kleinen Alice als Hauptrolle. Ich glaube es ist nicht nötig zu erwähnen, dass es wohl kein Zufall war, dass die Protagonistin seiner Geschichte wie die kleine Alice heißt, für welche er sich die Geschichte ausgedacht hat. Sie war auch sein liebstes Motiv für sein zweites Hobby: der Fotografie. Doch diese sollen nicht immer ganz harmlos gewesen sein. Ihm wird nachgesagt mehrere halb- bis ganz Nacktbilder von jungen Mädchen gemacht zu haben. So schrieb er einmal:

“I confess I do not admire naked boys in pictures. They always seem to me to need clothes: whereas one hardly sees why the lovely forms of girls should ever be coverd up!” (Ich gebe zu, ich mag keine nackten Jungs. Sie wirken auf mich immer, als bräuchten sie Kleidung, wohingegend man kaum sieht, warum die schönen Formen der Mädchen bedeckt sein sollten.)

Vielleicht war auch Alice ein allzu beliebtes Model für Bilder solcher Art.

Alice, das kleine Mädchen, wegen der die ganze Geschichte entstanden ist, in einem weißen Seidenhemdchen.

Das ganze klingt plötzlich nicht mehr ganz so lustig? Ist es auch nicht.

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MissNocturna

Oi oi! Ich bin Jessie, bin 17 Jahre alt und leidenschaftliche Schreiberin und Horror-Liebhaberin.Seit neuestem bin ich Redakteurin auf dieser Seite.
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