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Bedeviled

Bedeviled – Das Böse geht online (2016) | Filmkritik

Nach diesem Film wirst du  nie wieder alleine im dunkeln sein wollen, nicht mal mehr bei dir Zuhause! Trotzdem solltet ihr euch Bedeviled ansehen.

 

Inhalt:

Die Teenagerin Nikki (Alexis G. Zall) ist angeblich durch einen Schock ausgelösten Herzinfarkt gestorben.  Ihre Freunde Alice (Saxon Sharbino), Gavin (Carson Boatman), Haley (Victory Van Tuyl), Cody (Mitchell Edwards) und Dan (Brandon Soo Hoo) haben Probleme mit ihren Tod umzugehen. Dann bekommen die Freunde eine Nachricht von Nikkis Handy, dass sie sich eine App namens „Mr. Bedevil“ herunter laden sollen. Zuerst erscheint die App wie eine nützliche Alltagshilfe und erweist sich als interessanter Gesprächspartner. Doch kurz danach haben sie mit ihren schlimmsten ängsten zu kämpfen. Außerdem erscheint bei allen Jugendlichen ein dämonischer Clown der es genießt die Teenager leiden zu sehen. Was hat es mit dieser geheimnisvollen App „Mr. Bedevil“ zu tun?

Kritik:

Die sozialen Medien sind auch hier ein wichtiges Leitmotiv für eine Genre-Produktion. Es ist zu erkennen, dass die Regisseure Burlee und Abel Vang durchaus wissen, wie Horrorkino funktioniert.

Beim anschauen des Filmes wird man oft durch jump scares (Momente in dem man unerwartet erschrocken wird) überrascht und es gibt ein paar wirklich böse Schocker mit Gänsehaut Garantie zu. Hinzu kommen ein oder zwei wirklich originelle Grusel-Lacher (Stichwort Teddybär), die gut im Gedächtnis bleiben. Doch immer wieder lässt der Film Verschnaufpausen, in denen die Figuren über die Gefahren von Sozial  Media reden. Sicherlich ist es gut gemeint, eine Botschaft in einen solchen Film zu bringen. Wenn das Ergebnis aber derart hölzern ist, wird jedes bisschen aufkommende Stimmung auf diese Art zerstört. Erkennbar ist, dass die Figuren keine erkennbaren Charakterzüge hat, was auch nichts an der vorherigen Stimmung ändert. Die Darsteller bekommen keine Gelegenheit irgendwie zu überzeugen.  Rund um die hübsche bleibt eine Ansammlung attraktiver, komplett austauschbarer Mimen, die sich von einer App erschrecken lassen.

 

Bedeviled Mr. Bedevil

 

Die größten Sympathie werte gewinnt Titelheld Mr. Bedevil für sich, der mit charismatisch-fieser Stimme und schickem Make Up ein absolut gelungener Protagonist ist. Am Ende ist „Bedeviled – Das Böse geht online“ ein Film, der – im Gegensatz zu vielen anderen Genre-Beiträgen – trotz teils haarsträubender Probleme seine Momente hat, in denen das Geschehen gruselig, böse und atmosphärisch ist.

Der Film ist seit dem 24.03.2017 auf DVD und Blu-ray erhältlich.

 

https://www.youtube.com/watch?v=PUyufANlIo8

Über Michii_2662

Hei! Mein Name ist Michi, ich bin 16 Jahre alt und Redakteurin dieser Seite. Clowns sind am gruseligsten. D:

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