AllgemeinFakten

Der Hello Kitty Mord: Ein Monat Folter & endlose Qualen

1999 machte ein brutaler Mord, mit dem Namen “Hello Kitty Mord”, in der ganzen Welt  Schlagzeilen. Da dieser Mord so krank war, konnten die Polizisten anscheinend nicht glauben, dass das Ganze wahr ist.

Vorgeschichte

Es fing damit an, dass die 23-jährige Nachtclub Hostess, namens Fan Man-Yee  (樊敏儀),  von drei Männern (Chan Man-lok, Leung Shing-cho und Leung Wai-lun) einer kriminellen Organisation entführt und in Chan Man-loks Wohnung festgehalten wurde. Diese Wohnung war ein Paradies für Teenager,  da sie mit allen möglichen Hello Kitty Fanprodukten ausgestattet war. Die 23-jährige Mutter kannte die drei Männer bereits, da sie zuvor auch ein Teil dieser Organisation war. Fans Eintritt in diese kriminelle Organisation war daraus zu schließen, dass sie eine schwere Kindheit hinter sich hatte. Unter anderem wuchs sie in einem Waisenhaus auf, fing früh an Drogen zu konsumieren und prostituierte sich bereits als Teenager. Fan Man-Yee hatte Chan Man-lok  (陳文樂), dem Anführer des Trios vor ihrem Austritt seine Brieftasche gestohlen, in der sich 4,000 $ befanden. Natürlich wollte er diese wieder zurück und das war auch der Grund für ihre Entführung, aber Fan hatte bereits das Geld schon ausgegeben.

Fan Man-Yee, Hostess und Hello Kitty Mordopfer.

Ab dem 17ten März 1999 begann für Fan ein Monat voller Qualen, Scham und Schmerzen.

Chan und seinen Komplizen kamen dadurch auf die Idee, Fan dazu zu zwingen sich zu prostituieren, um diese 4,000 $ wieder einzunehmen. Aber Chance misshandelte Fan brutal, was nur dazu führte, dass ihre Kunden nicht mehr für das horizontale Gewerbe zahlen wollten – also nutzten Chan und seine Komplizen Fan als ihr eigenes “Spielzeug”.

Am Anfang beschränkten sich die Misshandlungen “nur” auf Schläge mit ihren bloßen Händen. Nach kurzer Zeit fingen sie jedoch an, Fan mit Möbelstücken zu schlagen. Aber das war noch nicht alles! Dieses Trio missbrauchte Fan dazu noch, indem sie Plastik schmelzten und dieses dann auf Sie tropften – im Nachhinein rieben sie Essen/Gewürze (z.B. Chilli-Öl) auf ihre Verbrennungen. Unter anderem wurde Fan gezwungen, die Exkremente von Chans Freundin zu essen und währenddessen zu sagen, wie glücklich sie doch sei und zu lachen – wenn sie das nicht tat, würde man sie mit Stahlstangen schlagen.

Wenn die Komplizen einfach keine Lust mehr auf ihr ”Spielzeug” hatten, ließen sie Fan in der Küche zurück und spielten im Wohnzimmer Videospiele oder gingen ihrer Arbeit als Drogendealer/Zuhälter nach. Wenn sie damit fertig waren fingen sie wieder an, Fan zu quälen.

Chan (34) datete zu diesem Zeitpunkt Ah Fong (13), welche sogar bei ihm wohnte. Das Schlimmste, sie wusste nicht nur von  Fans Folter, sondern nahm auch daran teil. Am Ende war dennoch Sie diejenige, welche den Mord und die Folter an Fan Man-Yee als erstes gestand.

Die Wohnung, in der Fan Man-yee gefoltert und ermordet wurde.

Nach einem Monat voller grausamer Folter fand man Chan Fan morgens Tod auf dem Küchenboden.

Man weiß bis heute nicht, ob Fan wegen ihren Verletzungen oder einer selbst verabreichten Überdosis gestorben ist. Da das Trio natürlich nicht wollte, dass man sie fand, zersägten sie ihre Leiche. Ihr Fleisch kochten sie, damit sie den Verwesungsgeruch vermeiden konnten, auf dem Herd, gleich neben ihren täglichen Mahlzeiten. Nur Fan Man-Yees Schädel wurde nicht vernichtet, diesen platzierten sie in einer Hello Kitty Meerjungfrauen Puppe.

Im Mai 1999 suchte Ah Fong eine Polizeistation auf und berichtete den Polizeibeamten, dass sie in ihrer/Chans Wohnung heimgesucht wurde, vom Geist einer Frau für dessen Tod sie verantwortlich war.

Der Prozess

Die drei Männer wurden am 6ten Dezember 1999 wegen Todschlags verurteilt und bekamen eine Haftstrafe von 20 Jahren ohne Bewährung und ohne eine Möglichkeit auf frühzeitige Entlassung. Das Trio hätte lebenslänglich bekommen, wenn die Jury nicht der Meinung gewesen wäre, dass sie Fan nicht absichtlich umbringen wollten. Da Ah Fong den Mord als erstes gestanden hatte, bekam sie keine Strafe und zog nach den Gerichtsverhandlungen fort.

Die letzten Worte des Richters, Peter Nguyen, waren (ins deutsche übersetzt) ”Noch nie hörte ein Gericht in Hong Kong von solcher Grausamkeit, Verdorbenheit, Gefühlslosigkeit, Brutalität und Bösartigkeit, die von einem Menschen oder Menschen an einem anderen Menschen begangen wurden.”

Links, Chan Man-lok und einer seiner Handlanger, rechts.
Links, Chan Man-lok und einer seiner Handlanger, rechts.
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