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Mord bei Snapchat: Diese brutalen Teenies dokumentieren ihre grausame Tat im Internet

Die Geschichte klingt so grausam, dass man sie am liebsten nicht glauben möchte: Zwei Mädchen, zur Tatzeit erst 13 und 14 Jahre alt, foltern eine einsame, alleinstehende Frau zu Tode, die nur nett zu ihnen sein wollte. 

Besonders schrecklich: Während der Tat schießen sie Selfies von sich und filmen ihr schwer verletztes Opfer. Bis ihnen ihre eigene Darstellungssucht zum Verhängnis wird.

Es ist der 8. Dezember 2014, kurz vor Weihnachten, als Angela W., 39 Jahre alt, das letzte Mal lebend gesehen wird. Wenige Stunden später wird sie tot sein.

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„Alco Angie“, wie sie in ihrer Nachbarschaft in Hartlepool, England, meist genannt wird, führt ein einsames Leben. Sie ist schwere Alkoholikerin und hat keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie.

Um ab und zu Gesellschaft zu haben, erlaubt sie Teenagern, in ihrem Haus Alkohol zu trinken und zu rauchen – was diese gerne ausnutzen. Oft kauft Angela W. ihnen den Alkohol.

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Am 8. Dezember bekommt sie gegen 21 Uhr Besuch von zwei Mädchen. Die drei kennen sich; die beiden Teenager wohnen in einem Heim und sind nicht das erste Mal bei Angela Zuhause. Auch an diesem Abend wollen die beiden 13- und 14-jährigen dort Alkohol trinken.

Doch dabei bleibt es nicht. Der Abend gipfelt in einer grausamen Gewaltorgie, die selbst hartgesottene Ermittler sprachlos macht.

 

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Aus unbekannten Gründen gehen die Mädchen plötzlich auf Angela W. los. Sie schlagen mit einem Schraubenzieher, einer TV-Bank, einem Drucker, einem Kaffeetisch und einer Schaufel auf ihr wehrloses Opfer ein.

Die Gerichtsmediziner stellen später über 100 Verletzungen an der übel zugerichteten Leiche fest.

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Während der Tat filmt die Jüngere der beiden das Geschehen immer wieder mit ihrem Handy: Die minderjährigen Täterinnen machen Selfies von sich und ihrem Opfer und drehen kurze Videoclips, die sie bei Snapchat veröffentlichen.

Während die Mädchen Angela W. malträtieren, ruft eine von ihnen über Facebook eine weitere Freundin an.

Diese hört die Worte: „Verflucht nochmal, töte sie!“ und ein Lachen im Hintergrund.

Ein anderes Foto aus der Tatnacht zeigt die beiden Freundinnen, wie sie in Angies Wohnzimmer gemeinsam eine Flasche Cider trinken.

Gegen 23 Uhr verlassen sie ihr Opfer zunächst. Nur, um gegen 2 Uhr morgens zurückzukehren und Angela zwei weitere Stunden brutal zu quälen. Eine Überwachungskamera nimmt sie auf der Straße auf:

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Wieder machen sie Fotos und Videos. Auf diesen ist zu hören, wie Angela W. verzweifelt um ihr Leben fleht.

Vergeblich.

Besonders unfassbar: Als die Mädchen gegen 4 Uhr morgens genug von ihrem Gewaltexzess haben, rufen sie selbst die Polizei. Aber nicht, um sich zu stelllen. Sondern weil sie ein „Taxi“ brauchen, das sie ins Heim zurückbringt.

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Während der Heimfahrt scheinen beide bester Laune zu sein. Sie lachen und scherzen. Die Jüngere der beiden macht ein weiteres Bild für Snapchat. „Ich und ___ mal wieder im Polizeiwagen“ schreibt sie dazu.

Am nächsten Morgen findet der Vermieter die misshandelte Leiche von Angela W. Sie liegt halb bekleidet auf ihrem Sofa im Wohnzimmer, überall ist Blut. Die Wohnung liegt in Trümmern.

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Schnell zählt die Polizei 1 und 1 zusammen und nimmt die beiden Täterinnen fest. Weil sie noch minderjährig sind, dürfen ihre Identitäten nach britischem Gesetz nicht öffentlich gemacht werden. Während der Gerichtsverhandlungen heißen sie nur „Mädchen A“ und „Mädchen B„.

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Obwohl bei einer Täterin eine schwere psychische Störung festgestellt wird, bekommen beide Mädchen lebenslänglich. Frühestens in 15 Jahren werden sie das Gefängnis verlassen können. Aber selbst dann wären sie noch unter 30. Nur wenig jünger, als ihr Opfer bei seinem Tod war.

Angela W.s Familie verlässt das Gerichtsgebäude nach dem achtmonatigen Prozess schwer traumatisiert. Nie wird ihre Mutter den Anblick des gefolterten Körpers ihrer Tochter vergessen können.

Die Familie schreibt in einem letzten Brief:

Es ist wahr, dass Angela (oder Angie, wie wir sie alle nannten) ein sorgenvolles und zeitweise chaotisches Leben geführt hat. Als ihre Familie waren wir ihr nicht so nah, wie wir es hätten sein sollen. Die Möglichkeit, das wieder gut zu machen, ist uns nun genommen worden.

 

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