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5 gruselige und mysteriöse Wesen die es angeblich wirklich geben soll – Teil 2

Auf der ganzen Welt gibt es immer wieder Meldungen über merkwürdige Wesen, bei denen immer heftig diskutiert wird ob sie wirklich existieren oder es eine andere Erklärung gibt.

Interessant sind diese Wesen aber allemal und vielleicht existieren ja doch ein paar von ihnen. Dies ist der zweite Teil der Serie: 5 mysteriöse Wesen.


Jersey Devil

Der Jersey Devil ist ein merkwürdiges Mischwesen, das vorallem in New Jersey/USA vorkommen soll. Der Teufel wird meist als etwa 1,50 m große Kreatur mit zwei Beinen und Hufen beschrieben. Außerdem soll er kurze Arme, einen langen Hals und Flügel besitzen. Das Aussehen variiert allerdings stark nach den jeweiligen Erfahrungsberichten. Andere gaben zu Protokoll, dass dieses Wesen einem Hund oder einem Pferd sehr stark ähneln soll. Der Teufel soll rotglühende Augen, ein langes Fell oder auch Hörner haben, je nach Geschichte. Eine besondere Eigenschaft soll ein sehr hoher, schriller Schrei sein.

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Laut einer Legende, soll der Jersey Devil im Jahr 1735 entstanden sein. Im US-Bundesstaat New Jersey soll eine Frau, “Mother Leeds” genannt, in einer stürmischen Nacht ihr 13. Kind zur Welt gebracht haben. Sie soll schon vorher behauptet haben, sie würde den Teufel höchstpersönlich gebären. Und so soll es auch gekommen sein. Kurz nachdem sie ihr Baby zur Welt brachte, soll es sich in ein grausiges Mischwesen verwandelt haben mit dem Kopf einer Ziege, Flügeln, Hufen und einem gespaltenen Schwanz. Bevor es durch den Schornstein verschwand, tötete es angeblich noch einige Angehörige der Leeds-Familie.

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Seit dem 18. Jahrhundert soll es immer wieder Sichtungen des merkwürdigen Wesens gegeben haben. Auch Joseph Bonaparte, der ältere Bruder Napoleons, behauptet, die unheimliche Kreatur gesehen zu haben, und zwar 1816 bei der Jagd auf seinem Anwesen in Bordentown/New Jersey. In den Jahren 1840/1841 wurden rund um die Kleinstadt Pine Barrens mehrere Viehherden angegriffen und Tiere gerissen, woraufhin die Menschen den Jersey Devil als Beschuldigten sahen. Jahrzehnte später kommt es zu einer regelrechten Massenpanik, nachdem sich in der Woche zwischen dem 16. und 23. Januar 1909 vermeintliche Sichtungen derart häufen, dass aus Angst vor der Bestie sogar Schulen geschlossen bleiben und Arbeiter nicht zur Arbeit müssen. Polizisten wollen sogar auf das Monster geschossen haben, doch angeblich konnten die Kugeln dem Wesen nichts anhaben. 1960 wurde sogar eine Art Kopfgeld von dem Philadelphia Zoo auf den Teufel ausgesetzt, wer ihn fängt soll 10000 Dollar bekommen, bis jetzt war die Aktion jedoch ohne Erfolg. Aufgrund der widersprüchlichen Augenzeugenberichte gibt es keine abschließende Erklärung für das Phänomen. Es wurde nie ein Kadaver gefunden. Als wahrscheinlichste Ursache für Berichte über den Teufel gelten Begegnungen mit dem Kanadakranich, dessen Statur und ausgestoßene Laute der Beschreibung des Jersey Devils ähneln.

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Leshy

Der Leshy ist ein slawischer Waldgeist. Sein Name bedeutet aus dem Russischen übersetzt so viel wie “(er) aus dem Wald”. Außerdem ist er noch unter den Namen Lesovik und Lesiye bekannt. Er soll Wanderer und Jäger im Wald von ihrem Weg abbringen. Seine Haupteigenschaft soll die Fähigkeit sein, seine Größe beliebig zu ändern. So soll er einmal klein wie eine Maus und ein andermal so groß wie die höchsten Bäume sein. Jeden Oktober soll sich der Leshy in eine Art Winterschlaf begeben. Er verlässt sein grünes Zuhause um im Winter Kraft zu tanken, damit er im Frühling wieder wilder und lauter denn je zurückkehren kann.

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Der Leshy soll in den finsteren Fichtenwäldern in den baltischen Ländern leben. Er wird als männliches, humanoides Wesen beschrieben, dass seine Gestalt verändern kann. Außerdem soll er eine gewaltige Geschwindigkeit erreichen und ist somit schneller als jeder Mensch. Kommt ein Eindringling in seinen Wald, seien es nur Wanderer oder Jäger, straft er sie indem er sie von ihrem Weg abbringt und auf den falschen Weg führt. Im Winter läuft er direkt hinter ihnen und verwischt ihre Fußabdrücke im Schnee, so dass sie nicht nach ihrer eigenen Fußspur zurückgehen können. Ein andermal verwirrt ein Leshy so sehr die Sinne eines Wanderers, dass ihm jeder Baumstamm gleich vorkommt und er sich immer tiefer in den Wald verirrt. Waldarbeiter, die den Leshy gesehen haben wollen, behaupten er wäre ein dürres, kleines Wesen mit blauer Haut und grünen Haaren und Augen. Sie sagen, es wäre einfach den Zauberbann des Leshy zu brechen. Man müsste nur seine Schuhe austauschen, und die Kleidung auf links drehen. Das soll den Leshy so verwirren, sodass er nicht mehr weiß in welche Richtung sein Opfer geht und dieses findet wieder aus dem Wald herraus.

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Selten wird der Leshy auch als weibliches Wesen beschrieben und wird dann Leshachikha genannt. Viele behaupten der Leshy wäre böse, andere meinen er wäre einfach nur ein Waldgeist ähnlich wie Feen oder Elfen.

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Chupacabra

Der Chupacabra ist ein lateinamerikanisches Fabelwesen das Kleinvieh wie Ziegen oder Schafen gleich einem Vampir die Kehle aufschlitzen und dann das Blut aussaugen soll. Die ersten Berichte kamen 1995 aus Puerto Rico, mittlerweile wird von diesem Phänomen in ganz Süd- und Mittelamerika berichtet. Der Chupacabra soll 1m – 1,5 m groß sein und auf seinem Rücken Stacheln haben, die er nach Belieben einziehen kann. Auf seinem Rücken sollen sich Flügel befinden und somit kann er, wenn er entdeckt wird, sehr schnell entkommen. Es gibt viele verschiedene Aussagen über den Chupacabra, die einen behaupten er soll einem Alien ähnlich sehen, mit einem großen Kopf und großen Augen, andere beschreiben ihn eher als einen nackten Kojoten.

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Über Chupacabra gibt es sehr viele angebliche Augenzeugenberichte. Besonders in Südamerika, Mexiko und der Karibik gibt es sehr viele Berichte und viele Zeitungsartikel über ihn. Es werden oft tote Tiere gefunden, die zuerst für den Chupacabra gehalten werden, aber meist stellt sich heraus, dass es sich entweder um tote Katzen oder tote Kojoten handelt. Die Menschen in diesen Gebieten, glauben fest daran, dass es den Chupacabra wirklich gibt und so werden Funde toter Tiere schnell fehlinterpretiert. Trotzdem gab es immer wieder Sichtungen, die nicht auf anhieb so leicht erklärt werden können. Bauern wollen in den Gebieten, kleine haarlose Tiere gesehen haben, von der Größe eines Hundes, die eine bläuliche runzelige Haut haben und ihr Vieh angegriffen haben soll. Tatsächlich war zu dem Zeitpunkt, an dem es die häufigsten Sichtungen gab, die Krankheit Räude stark bei verbreitet. Bei dieser Krankheit befallen Milben die Haut von Hunden, Füchsen und Kojoten, die sich durch den starken Juckreiz kratzen und so ihr Fell verlieren. Einige waren bis auf die Knochen abgemagert, was den Eindruck eines fremden Wesens noch mehr verstärkte. Tatsächlich hatten diese Tiere aber mit den ursprünglichen Beschreibungen des Chupacabras überhaupt nichts zu tun, und die Verbindung wurde erst durch die Medien hergestellt.

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Es heißt, der Chupacabra soll sich von Blut ernähren und seine Opfer solange aussaugen bis sie kein Blut mehr besitzten. Angeblich wurden auch Opfer gefunden, die das beweisen sollen, da sie mit zwei einstichen aufgefunden wurden und völlig Blutleer. Doch auch für dieses Phänomen gibt es eine natürliche Erklärung. Dass ein so großes Tier sich nur von Blut ernährt, stellt neben vielen anderen Eigenheiten, die dem Chupacabra zugeschrieben werden, eine biologische Unmöglichkeit dar. Die angebliche Blutleere der aufgefundenen Kadaver resultiert mit ziemlicher Sicherheit in den allermeisten Fällen schlicht aus der Tatsache, dass sich in toten Körpern das Blut sehr schnell zersetzt und schon nach kurzer Zeit kein Blut mehr gefunden werden kann.

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Der wohl berühmteste und spektakulärste Fund eines Chupacabra soll sich am 25. August 2000 ereignet haben, als ein Bauer auf ein seltsames Tier schoss. Nachdem der angebliche Chupacabra dann an ein wissenschaftliches Institut weitergegeben wurde, ist der Kadaver als derjenige eines Hundes identifiziert worden. Der betroffene Bauer jedoch bestritt dies und behauptete, der Kadaver sei ausgetauscht worden. Auch bei drei weiteren Funde stellte sich durch DNA-Tests herraus, dass es sich um Hunde oder Kojoten handelte.


Mokele-Mbembe

Der Mokele Mbembe ist ein mythisches Wesen, das in den Urwäldern Zentralafrikas/Kongo vorkommen soll. Bei dem im Kongobecken rund um den See Télé ansässigen Pygmäenstamm der Bangombe ist sein Ruf Mokele-Mbembe – „der den Lauf des Flusses stoppt“ legendär. Nach den Berichten und Überlieferungen der Pygmäen soll Mokele-Mbembe die Fischer des Stammes in ihren Kanus angegriffen haben. Der Mokele Mbembe soll etwa so groß wie ein Elefant seien, doch es gibt auch Berichte über noch größere Tiere. Das Wesen soll vier Füße haben, deren Abdrücke ähnlich wie Nilpferdfußabdrücke aussehen sollen, und es soll an jedem Fuß drei Klauen haben. Es soll einen langen Hals haben der etwa 30 cm Durchmesser haben soll. Außerdem soll das Wesen einen relativ kleinen Kopf besitzen, der bei den männlichen Tieren ein Horn tragen soll, und einen sehr langen Schwanz haben. Die Beschreibung erinnert stark an einen Sauropoden, außerdem ist das Wesen wie er Pflanzenfresser. Sollten jedoch Menschen in sein Territorium eindringen, soll er sie angreifen und auch töten, sie jedoch nicht fressen. Die Hautfarbe des Mokele Mbembe soll von bräunlich-grau bis rötlich-grau variieren.

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Der erste schriftliche Bericht über Mokele-Mbembe stammt von dem französischen Missionar Abbe Liévin Bonaventure Proyart. In seinem 1776 erschienenen Buch über Reisen in der Kongoregion berichtet er von einem fremdartigen Wesen, dessen Fußabdrücke einen Umfang von einem Meter gehabt haben sollen. Es gibt sehr viele Augenzeugenberichte über ihn. 1913 hat der Deutsche, Ludwig Freiherr von Stein zu Lausnitz, eine Expetion in den Kongo unternommen und gezielt nach dem Mokele-Mbembe gesucht. Die einheimischen Pygmäen zeigten ihm einen Pfad, den das Wesen durch den Dschungel gezogen haben soll. Bis 1980 gibt es viele weitere Sichtungen, in diesem Jahr sah das Wesen mehrmals das deutsche Ehepaar Herman und Kia Regusters. Sie sahen das Wesen im Wasser oder hörten es. Im selben Jahr führten die Naturwissenschaftler und Kryptozoologen Roy P. Mackal, James Powell, Richard Greenwell und Justin Wilkinson zwei Expeditionen in den Kongo durch, um die bis zu zweihundert Jahre zurückreichenden Berichte über Mokele-Mbembe zu untersuchen. Sie sammelten Augenzeugenberichte, Legenden und Mythen um das sagenhafte Wesen und gelangten zu dem Ergebnis, dass sich viele der Beschreibungen glichen. Im September 1992 will ein japanisches Forscherteam vom Flugzeug aus ein unbekanntes, schwimmendes Tier im See gefilmt haben. Die qualitativ schlechte, nur 15 Sekunden lange Videoaufnahme zeigt eine langhalsige Kreatur, die den See durchquert und nach Meinung der Japaner als Mokele-Mbembe zu identifizieren sei. Worum es sich jedoch handelte, konnte nicht festgestellt werden, es könnte sich auch um einen großen schwimmenden Python gehandelt haben. Im Jahr 2006 sollte eine Expedition der Kryptozoologen Milt Marcy, Peter Beach und Rob Mullin in den Kongo Klarheit über die Existenz oder Nichtexistenz des Mokele-Mbembe bringen. Nach ihrer Rückkehr konnten sie allerdings nicht mehr vorweisen als einen angeblichen Gipsabguss eines Fußabdrucks von Mokele-Mbembe.

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Für den Mokele-Mbembe gibt es verschiedene Erklärungen. Da kein einzelnes Tier über eine so lange Zeit existieren kann, muss es eine ganze Population dieser Wesen geben. Einige Sichtungen erklärten sich als Nashörner, Schildkröten, Nilpferde und Krokodile. Andere jedoch können nicht mit einem bekannten Tier erklärt werden. Nach einer Theorie soll es sich bei Mokele-Mbembe um eine bis heute überlebende Dinosauriererart von der Ordnung der Sauropoden handeln. Sauropoden haben einige grundlegende körperliche Merkmale gemeinsam: einen relativ kleinen Kopf, einen sehr langen Hals, einen langen Schwanz. Alle Sauropoden liefen auf vier stämmigen Beinen. Die Beschreibungen von Mokele-Mbembe lassen zumindest diese theoretische Deutung zu. Problematisch ist, dass bislang keine Kadaver, Knochen oder ähnliche Relikte gefunden wurden, die auf ein Überleben einer Sauropodenordnung bis zur Gegenwart schließen lassen.

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Wendigo

Trotz zahlreicher Sichtungen unterscheiden sich die Beschreibungen, was das Aussehen des Wendigos angeht, beträchtlich. Allgemeine Übereinstimmung herrscht jedoch darüber, dass er von großer und schlaksiger Natur sein soll. Einige Beschreibungen von Campern und Jägern behaupten sogar, er wäre so dünn, dass man ihm von der Seite nicht wahrnehmen könnte. Laut den amerikanischen Eingeborenen ist der Wendigo ca 5 m groß, hat leuchtende Augen, gelbe Reißzähne und eine lange Zunge. Er ist entweder von einer blassen, gelben Haut bedeckt oder am ganzen Körper behaart. Ob diese gegensätzlichen Beschreibungen auf regionale Unterschiede der Wendigo-Population zurückzuführen sind, ist nicht bekannt. Ebenso existieren Beschreibungen des Wendigos als eine Art stinkender, wandelnder Leichnam. Fest steht jedoch, dass er bei seiner Entstehung eine menschliche Erscheinungsform besitzt und dann in einem nicht näher definiertem Zeitraum in eine der aufgeführten Gestalten transmutiert.

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Der Wendigo soll in den USA und Kanada vorkommen, besonders in den höhergelegenen Wäldern von Minnesota soll er oft gesehen worden sein. Der Wendigo wurde schon sehr früh von den amerikanischen Ureinwohnern beschrieben. In ihren Geschichten soll der Wendigo mal ein Mensch gewesen sein, der sich nach dem Verzehr von Menschenfleisch in ein Monster verwandelt haben soll und seitdem in den Wäldern umherstreift auf der Suche nach weiteren Menschenfleisch. Seine unersättliche Gier nach dem Fleisch soll niemals befriedig werden. Wenn der Wendigo das Fleisch frisst, wird er stärker und größer. Er soll vollgefressen und gleichzeitig kurz vor dem Verhungern sein.

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Die Legende des Wendigos stammt wahrscheinlich daher, dass es früher in vielen Stämmen und unter den Siedlern in den harten nordischen Wintern in Notsituationen, wenn man durch den Schnee von der Außenwelt für lange Zeit abgeschnitten war gang und gebe war seine Toten zu essen. Der Wendigo ist also eine Schreckfigur, welche der Durchsetzung des Tabus des Kannibalismus dient. Ob es ein reales Wesen zu der Legende gibt ist ungeklärt, es gab zwar einige Augenzeugenberichte doch die Existenz des Wendigos konnte nie bestätigt werden.

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5 gruselige und mysteriöse Wesen die es angeblich wirklich geben soll

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Über Lunaxia

Lunaxia
Hallo, ich bin Lunaxia Ich bin Chefredakteurin bei Horror Fakten. Im wirklichen Leben heiße ich Vanessa, bin 26 Jahre und komme aus Bayern. Seit meiner Kindheit bin ich schon Horrorfan, angefangen mit den Gänsehautbüchern und Filmen wie "the Ring". Heute interessiere ich mich sehr für Übernatürliches und die menschliche Psyche. "Ihr lacht über mich, weil ich anders bin. Ich lache über euch, weil ihr alle gleich seid"
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