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Dieser Mörder geht unter die Haut - Die Geschichte des Ed Gein

Dieser Mörder geht unter die Haut – Die Geschichte des Ed Gein

Ed Gein, auch bekannt als “Plainfiel Ghoul” hatte eine besondere Vorliebe, wenn es um das Töten ging. Haut. Menschliche Haut. Und das im Überfluss.

Ed Gein war einer der berüchtigsten Verbrecher Amerikas, auch wenn er hierzulande nicht so sehr bekannt ist. Seine Einflüsse allerdings sind wohl jedem von uns ein Begriff.

Edward Theodore Gein werden zwei Morde nachgesagt. Einmal 1954 an der 51-Jährigen Mary Hogan, drei Jahre später der Mord an der damals 58-Jährigen Bernice Worden. Ob es allerdings wirklich nur diese zwei Frauen waren, bezweifelte man damals stark, denn das sind nicht die einzigen Toten in seinem Leben.
Doch wenn er doch angeblich “nur” zwei Menschen getötet hat, woher dann die anderen Leichen?

Ed Gein Verhaftung
Ed Gein am Tage seiner Verhaftung.

Das Fragten sich auch die Polizisten 1957 in Plainfield, als sie Ed Geins Haus nach dem Befund von Bernice Wordens Leiche durchsuchten. Denn was sie dort fanden, hatte wohl niemand erwartet.

Gein hatte eine besondere Vorliebe für Haut, was sich in besonders in seinen Einrichtung bemerkbar macht. Doch nicht etwa für Tierhaut, sondern für die von Frauen. In seinem Haus fand man unter vielen weiteren Dingen zum Beispiel selbst gefertigte Armbänder aus Menschenhaut, Möbel mit Hautüberzügen und auch Masken aus menschlicher Haut. Er hatte Schüsseln aus Schädeldecken gemacht und sich Westen aus der Haut der Frauen geschneidert, die er manchmal auch selber anzog. Neben den beiden Leichen von  Hogan und Worden  soll Gein noch 15 weitere Frauenleichen zu verschiedenen Gegenständen verarbeitet haben. Diese hatte er aus Friedhöfen ausgegraben und verstümmelt. Ihm wird sogar nachgesagt manche der Leichenteile gegessen zu haben, das allerdings konnte ihm nie nachgewiesen werden.

 

Ed Gein sammlung
Ein Paar von Ed Gein’s Werken. Unter anderem Besteck aus Knochen und die bekannte Menschenhaut-Maske.

 

Der Grund für sein Verhalten lag wohl in seiner Vergangenheit. Der Vater war ein schlagender Alkoholiker, die Mutter eine besitzergreifende, strenge Christin. Gein sei abhängig von seiner Mutter gewesen, sie bläute ihren Söhnen den ganzen Hass gegen Frauen und jegliches sexuelles Empfinden ein. Dies sei eine Sünde, eine Abnorm, und auf keinen Fall ein Genuss! Die Söhne wurden abgeschottet von der Außenwelt, einzig und allein in der Schule kamen sie in Kontakt mit Anderen.

Gein war wie Besessen von seiner Mutter und baute wohl sogar so etwas wie ein Liebesgefühl für sie auf. Als diese verstarb war er auf sich alleine gestellt und laut Psychologen soll er mit seinen grausamen Taten versucht haben die Lücke zu füllen, die seine Mutter hinterließ.
Gein gestand die zwei Morde und  wurde in ein Sanatorium eingewiesen, wo er 1984 an Lungenkrebs verstarb.

Doch Gein lebt noch heute weiter, und zwar in vielen uns bekannten Horror Klassikern! So war er Inspiration für Norman Bates, Alfred Hitchcocks Hauptcharakter in “Psycho”, Thomas Harris’ Buffalo Bill in “Das Schweigen der Lämmer” und beeinflusste sogar das “The Texas Chain Saw Massacre”. Zudem hat er eine große Ähnlichkeit mit Bloody Face aus der Serie “American Horror Story”.

Buffalo Bill
Jame Gumb a.k.a. Buffalo Bill (dargestellt von Ted Levine) ist die Hauptfigur des bekannten Thrillers “Das Schweigen der Lämmer” und eine der Figuren, die sich an Gein orientierten.
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Über MissNocturna

Oi oi! Ich bin Jessie, bin 17 Jahre alt und leidenschaftliche Schreiberin und Horror-Liebhaberin. Seit neuestem bin ich Redakteurin auf dieser Seite.

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