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Gibt es echte Zombies auf Haiti

Gibt es echte Zombies auf Haiti? Was steckt hinter dem Voodoo-Zauber?

In Haiti hat der Voodoo-Glaube lange Tradition und die Einwohner glauben immer noch an die schwarze Magie. Dort sind die Menschen überzeugt, Zombies gibt es wirklich! Doch was steckt hinter diesem Zauber?


Der Voodoo-Glaube

Laut ihrem Glauben belegt ein Voodoo-Schwarzmagier (Bocor), oder eine Priesterin (Mambo) jemanden mit einem Fluch, worauf die betreffende Person stirbt. Danach wird der Tote auf rituelle Weise wieder zum Leben erweckt, um hinterher als Arbeitssklave missbraucht zu werden. Solche Zombies heißen Zombie cadavres.

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Eine weitere Form ist der Zombie astrale. Dies ist ein Mensch der einen natürlichen Tod hatte und von dem Voodoo Priester wiederbelebt wird. Die Menschen haben so große Angst vor den Zombie astrale, dass die Verstorbenen häufig vergiftet, mit einem Pfahl erstochen oder zerstückelt werden. Außerdem werden die Gräber noch tagelang von Angehörigen bewacht.

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Was steckt wirklich dahinter?

Bis zu 1000 Fälle von angeblicher „Zombifizierung“ soll es in Haiti jährlich geben. Ursprünglich sind nicht zu resozialisierende Kriminelle durch Zombifikation zugleich unschädlich gemacht und bestraft worden. Mit einem „Zombie-Pulver“ vergiften die Priester ihre Opfer, die wenige Tage später scheinbar sterben. Nach ihrer Bestattung holen die Bocor sie als vermeintlich Untote wieder zurück.

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Wissenschaftler haben das Zombie-Gift analysiert. Die Zutaten: Knochen, Kröten und giftige Pflanzen wie Stechapfel und die Früchte des Manchinel-Baums, die auch Zombie-Äpfel genannt werden. Doch eine Zutat scheint entscheidend für die Wirkung zu sein: Kugelfisch. Der Kugelfisch nimmt mit seiner Nahrung Bakterien auf. Diese produzieren ein Nervengift, das sich in seinen Innereien anreichert. Der Fisch muss sachkundig ausgenommen werden, erst dann ist er genießbar. Ansonsten lähmt das Gift die Muskeln. Im schlimmsten Fall bleibt das Herz stehen. Doch bei einer bestimmten, geringen Dosis geschieht etwas Seltsames: Die Herzfrequenz und der Puls sinken nur so weit, bis sie kaum noch wahrnehmbar sind. Der Vergiftete scheint tot zu sein. So geben die Voodoo-Priester vor, die Macht über Leben und Tod zu besitzen: Wenn die Wirkung des Giftes nachlässt, kehrt das Opfer scheinbar aus dem Reich der Toten zurück. Durch regelmäßige Gabe des Stechapfels, der stark halluzinogen wirkt, wird der willenlose Zustand als Zombie aufrechterhalten. Alle Zombiefälle können jedoch nicht mit der Gabe des Pulvers erklärt werden, besonders die Fälle des Zombie astrales, bei dem der Mensch natürlich verstorben ist. Dies bleibt weiterhin ein Mysterium.

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Über Lunaxia

Lunaxia
Hallo, ich bin Lunaxia Ich bin Chefredakteurin bei Horror Fakten. Im wirklichen Leben heiße ich Vanessa, bin 26 Jahre und komme aus Bayern. Seit meiner Kindheit bin ich schon Horrorfan, angefangen mit den Gänsehautbüchern und Filmen wie "the Ring". Heute interessiere ich mich sehr für Übernatürliches und die menschliche Psyche. "Ihr lacht über mich, weil ich anders bin. Ich lache über euch, weil ihr alle gleich seid"

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