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Können Tiere Geister sehen

Können Tiere Geister sehen oder die Zukunft vorhersagen? – Der 6. Sinn der Tiere

Immer wieder wird davon gesprochen, dass Tiere den 6. Sinn haben. So sollen sie Geister sehen oder die Zukunft vorausahnen können. Was steckt dahinter?

Offiziell gibt es 5 Sinne: Riechen, Schmecken, Sehen, Hören und Fühlen. Der 6. Sinn ist die Fähigkeit andere Dimensionen oder Geister wahrzunehmen. Außerdem wird auch das Hellsehen dazu gezählt. Natürlich können auch Menschen den 6. Sinn haben. Tieren wird jedoch schon seit Jahrhunderten nachgesagt, dass sie den 6. Sinn von Geburt an besitzen und nutzen können.

Den ersten Hinweis auf den sechsten Sinn von Tieren lieferte der griechische Geschichtsschreiber Diodor. 373 v. Chr. wurde die Stadt Helike am Golf von Korinth nach einem Erdbeben vom Meer verschlungen. Einige Tage vor der Katastrophe sollen Ratten, Schlangen und Käfer in die nächste Stadt gewandert sein, um sich in Sicherheit zu bringen. Im folgendem einige Beispiele, die den 6. Sinn der Tiere beweisen sollen:

Können Tiere Geister sehen


Vorkommnisse indem Tiere die Zukunft vorausgeahnt hatten

Bei dem Tsunami 2004 in Asien ließen zehntausende Menschen ihr Leben. Tiere jedoch kamen kaum ums Leben. Sie schienen im Vorab die Katastrophe geahnt zu haben.
Im Dorf Bang Koey sahen die Bewohner wie grasende Büffel plötzlich die Köpfe hoben und zum Meer blickten, dann drehten sie sich um und rannten auf die Spitze eines nahgelegenen Hügels. Die Dorfbewohner folgten ihnen und die Tiere retteten so ihr Leben, denn Minuten später kam der Tsunami.
In Khao Lak (Thailand) retteten Elefanten Urlaubern das Leben. Der Elefantenführer Kritseda Sahangam berichtet, dass seine Elefanten sich das erste Mal gegen 5 Uhr morgens komisch verhielten. Sie fingen das Brüllen an und stellten sich auf die Hinterbeine “Ich habe so etwas noch nie gesehen. Ich wollte sie beruhigen, aber sie waren völlig außer sich. Hätte ich mich ihnen genähert, hätten sie mich zertrampelt.” Gegen 6 Uhr beruhigten sie sich wieder, bevor sie dann um 8 Uhr wieder zu brüllen anfingen. Zur selben Zeit rieben sich vor der Küste Indonesiens die beiden Kontinentalplatten aneinander, was den verheerenden Tsunami auslöste. Die Tiere lehnten sich noch mehr auf, als beim ersten Mal. Sie versuchten durch trampeln und winden sich von Baumstümpfen zu befreien, an denen sie in Ketten angelegt waren. “Es war, als würden sie um ihr Leben fürchten”, erzählt Sahangam. Eine halbe Stunde dauerte das Ganze, bevor sie sich wieder beruhigten. Um 10 Uhr buchte eine japanische Familie eine einstündige Tour mit den Elefanten zu den Wasserfällen. Um 10:06 wurde wieder ein Elefant unruhig. Er schwang seinen Kopf hin und her, fing das Brüllen an und rannte los zu einem höher gelegenen Steinplateau. Kurz darauf rannte ein weiterer Elefant los. Einige Touristen folgten den Tieren, warum wussten sie nicht genau, haben sie anschließend gesagt. Sie haben nur bemerkt, dass das Meer sich in Sekundenschnelle ungewöhnlich weit zurückgezogen hat. “Sie sind dem Instinkt der Elefanten gefolgt”, meint Sahangam. Dann kam das Wasser wieder zurück und überschwämmte die ganze Gegend. Die Touristen und der Elefantenführer waren sicher auf dem kleinen Hügel. Von Elefanten weiß man, dass sie über ihre empfindlichen Fußsohlen Infraschall, also tiefste Schwingungen über große Entfernungen wahrnehmen können. Sie könnten damit die Erschütterungen des Seebebens gespürt haben, da sich Infraschall im Gestein sehr viel schneller ausbreitet, als im Wasser.

 


Können Hunde Geister sehen?

Zwergschnauzer Scamp  hat in einem Altenheim in Ohio 58 Senioren in den Tod begleitet. Scamp ist der Liebling im Seniorenheim, jeder freut sich, wenn er vorbeischaut. Doch noch mehr freuen sich die Heimbewohner, wenn er wieder geht. Denn wenn Scamp zu lange bleibt, packt die Besucher die pure Panik: der Zwergschnauzer sagt ihren Tod voraus. „Wenn Scamp den Tod spürt, bellt er. Es ist kein fröhliches Bellen, sondern ein verzweifeltes“, sagt Pflegedienstleiterin Adeline Baker. Scamp kam als sechsmonatiger Welpe ins Altenheim, zuvor hatte er einen schweren Autounfall, brauchte 24 Stunden Betreuung. Bald nach seiner Heilung suchte er den ersten Todespatienten auf. Besondere Fähigkeiten oder feines Gespür – wie lässt sich Scamps unheimliches Talent erklären? Dr. Scott Hunter, Scamps Tierarzt: „Vielleicht nimmt er bestimmte biochemische Gerüche wahr, die beim Sterben entstehen, aber so fein sind, dass sie Menschen nicht riechen. Hunde riechen 1000-mal besser als Menschen.“ Rätselhaft bleibt allerdings ein Fall: Eines Nachts hatte ihn die Pflegedienstleiterin mit nach Hause genommen. Um 5 Uhr begann er mit seinem Todesgebell: Im weit entfernten Heim war um Punkt fünf Uhr ein Patient gestorben.

Können Hunde Geister sehen


Können Katzen Geister sehen?

Die Katze ist das beliebteste Haustier Deutschlands und das zurecht. Es heißt Katzen besitzen ausserordentlich mythologische und auch gewisse magische Eigenschaften.
Schon 3015 vor Christus wurden Katzen als heilige Tiere verehrt. Im alten Ägypten wurde die Mondgöttin Bastet in Katzengestalt angebetet und verehrt. Das Töten einer Katze wurde hart und häufig mit dem Tode bestraft.
Auch auf dem Land bei den einfachen Menschen war die Katze gerne gesehen und hat einen guten Stand. Sie galt als Symbol der guten Ernte, der Fruchtbarkeit und auch der Musik. Die Katze hielt Mäuse und Ratten fern und wurde somit eine Hüterin des Korns. Falls eine Katze zu Tode gekommen war so trauerten die Menschen und brachten dieses dadurch zum Ausdruck, indem sie Trauerkleidung trugen und sich eine Augenbraue abrasierten.
Im mittelalterlichen Europa dagegen hatten es die Katzen leider nicht so gut wie in Ägypten. Hier galten sie nicht als heilige Tiere sondern im Gegenteil als Satanssymbol und standen mit den Hexen und dem Teufel im Bunde. Viele Katzen fanden den Tod durch Verfolgung und sogar schlimme Folterung. Auch noch heute gilt der Aberglaube, dass eine schwarze Katze Pech bringt und eine weiße als Glückssymbol (außer in England, wo eine weiße Katze als gespenstergleich gilt).
In Europa galten die Katzen aber in einigen Regionen auch als Statussymbol, als Symbol für Reichtum und Wohlstand. Tatsächlich ist die Katze dem Menschen in vielfacher Hinsicht überlegen. Sie kann in der Dunkelheit viel besser und schärfer sehen. Sie hat einen aussergewöhnlich guten Geruchssinn und kann mit Hunger viel besser umgehen als der Mensch.
Man sagt, Katzen hätten sieben Leben. Einige Katzenrassen sollen bis zu 35 Jahre alt werden können. Heute gilt die Katze als Krafttier und verkörpert Stärke und weibliche Intuition. Diesen Aspekt findet man auch symbolisch auf einigen Tarotkarten, auf denen einige Katzen abgebildet werden. Katzen sind Nachtaktiv und nicht umsonst mit dem Mond assoziiert. Der Mond verkörpert das unbewusste oder unsere Gefühlswelt. Somit steht die Katze auch in enger Beziehung mit der Dunkelheit und der Illusion, denn der Mond besitzt kein eigenes Licht sondern reflektiert nur das Licht der Sonne – ähnlich wie das Katzenauge in der Dunkelheit das Licht reflektiert und zu leuchten scheinen. Auch heute ist die Katze ein Mysterium. Viele Geschichten unterstreichen den mystischen Charakter und Ruf der Katze. Katzen sollen auch den Tod vorraussagen können. Katzen besitzen die Eigenschaft, das Jenseits wahrnehmen zu können. Woran erkennt man, dass eine Katze gerade etwas wahrnimmt, was sich im Jenseits befindet? In diesem Fall blickt sie mit großen Augen an eine Wand oder an die Decke. Auch wenn der Mensch nichts weiter wahrnehmen kann als diese Wand – die Katze erkennt ganz genau, wer oder was da gerade unsichtbar in der Wohnung steht.
Das Internet ist voll von Erfahrungsberichten, wo Katzen Dinge anstarren die nicht da sind, ohne Grund fauchen und ängstlich aus dem Zimmer rennen.

“Ich selbst habe das bei meinen Katzen auch schon erlebt. In meiner alten Wohnung gab es einen Punkt an der Decke, die meine Katzen immer wieder anstarrten. Ich habe die Decke kontrolliert, auf Spinnweben oder Dreck den ich eventuell nicht gesehen hatte. Dort war aber gar nichts. Irgendwann fing meine eine Katze das fauchen an, machte einen Katzenbuckel und rannte panisch aus dem Zimmer. Danach ist das immer öfter passiert und meine zweite Katze hat es irgendwann auch gemacht. Ich erfuhr, dass in meiner Wohnung die Mutter meiner Vermieterin verstorben war. Irgendwann bin ich dann umgezogen. Meine Katzen haben das nie wieder gemacht.”

Können Katzen Geister sehen

 

 

Ob Tiere wirklich einen 6. Sinn haben, lässt sich nicht klären. Einige Vorkommnisse könnte man mit einem guten Geruchssinn oder der Empfindlichkeit für magnetische Schwingungen und andere Veränderungen vor Naturkatastrophen erklären. Andere Verhaltensweisen bleiben jedoch unerklärt.

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Über Lunaxia

Lunaxia
Hallo, ich bin Lunaxia Ich bin Chefredakteurin bei Horror Fakten. Im wirklichen Leben heiße ich Vanessa, bin 26 Jahre und komme aus Bayern. Seit meiner Kindheit bin ich schon Horrorfan, angefangen mit den Gänsehautbüchern und Filmen wie "the Ring". Heute interessiere ich mich sehr für Übernatürliches und die menschliche Psyche. "Ihr lacht über mich, weil ich anders bin. Ich lache über euch, weil ihr alle gleich seid"

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