Lost Places

Das unheimlichste Gefängnis der Welt: The Eastern State Penitentiary

Man sagt das Eastern State Penitentiary sei eines gruseligsten Orte in den USA. Dort wurden nicht nur Insassen gefangen gehalten sondern auch auf gemeinste Art und Weise gefoltert woran einige von Ihnen an den Verletzungen gestorben sind. Nun sagt man das die Insassen die dort damals ums Leben gekommen sind die alten Gemäuer als Geister heimsuchen.

Penetentery heißt zu deutsch ‚Zuchthaus‘ und außerdem gibt es auch einen Grund, warum es so heißt. Es wurde gebaut um bei Insassen ‚penitence‘ (Reue) hervorzurufen.

Vor über 180 Jahren wurde es eröffnet und änderte regelrecht die USA. Es war bekannt für die ausgezeichnete Architektur und die strenge Disziplin, welche an diesem Ort herrschte. Man hatte in diesem Gefängnis fließendes Wasser und Heizungen, bevor es das im weißem Haus gab. Falls ihr dieses Gefängnis wirklich besuchen wollt, dann kann ich euch sagen, dass es jetzt ein Museum ist und es an diesem Ort auch Touren gibt.

Eastern State Penitentiary-Gang

Das Eastern State Penitentiary (auch genannt ESP) war schon gruselig bevor es angefangen hat zu einer Ruine zu werden. 1971 wurde das ESP geschlossen und davor sind mehrere Menschen in diesem Gefängnis gestorben. Gründe für den Tod im ESP waren Gewalt, Aufstände, Krankheiten, Suizid und Folter. Diese gequälten Seelen machen das ESP zum meist heimgesuchten Gefängnis. Besucher erzählen immer die selben Geschichten.

Der Zellblock 12 ist für Gelächter und Echos bekannt. Zellblock 6 ist bekannt für Schatten, welche sich an der Wand lang bewegen, Zellblock 4 für Gesichter die plötzlich an den Wänden auftauchten und auch verschwanden. Außerdem gab es viele Erzählungen über den Geist einer Wache, die sich in einem der Wachtürmen aufhielt oder von Fußstapfen, welche einfach plötzlich da waren.

Eastern-State-Penitentiary-Zelle

Die Wachen waren der Meinung dass die es nichts Gutes bringen würde, wenn die Insassen zusammen gebracht werden oder sogar diese Freundschaften außerhalb des Gefängnis‘ weiter führen würden, deswegen wurde in dem ganzen ESP das Prinzip der Einzelhaft durchgeführt. Falls die Insassen einmal aus ihrer eigenen Zelle raus mussten, wurden sie dazu gezwungen Masken zu tragen, damit sie nichts von dem Gefängnis sehen außer ihre eigene Zelle (damit sie keine Ausbrüche planen konnten). Jede Zelle hatte auch einen eigenen kleinen Hof, dadurch wurde sicher gestellt, dass die Gefangenen nicht miteinander kommunizieren konnten, während ihrem 1-stündigen, täglichen Ausgang.

Aber das besondere an dem sogenannten ESP ist, dass man sich dort gruseln kann, ohne einen Geist zu sehen. Schon wenn man etwas über die Foltermethoden hört, läuft bestimmt dem ein oder anderem ein Schauer über den Rücken.

Eastern State Penitentiary-Folter

Es gab das sogenannte ‚water bath‘ – im Winter wurden Gefangene in Wasser getaucht und an die Wand gehangen, bis sich Eis auf ihrer Haut bildete.

Oder auch den ‚mad chair‘, bei dem Insassen so fest an einem Stuhl festgebunden wurden, dass man später manche Körperteile sogar amputieren musste.

Außerdem gab es den ‚iron gag‘ – bei dieser Foltermethode wurde die Hand des Insassen am Rücken festgebunden und an einen eisernen Kragen im Mund geschnallt. Dies verursachte, dass bei der kleinsten Bewegung die Zunge des Gefolterten anfing zu reißen und stark zu bluten.

Und als Letztes: ‚the hole‘. Die Insassen wurden in eine unterirdische Zelle, in welcher es absolut kein Licht gab, keinen Kontakt zu menschlichen Lebewesen, keine Toilette und dort gab es auch kaum Essen oder Luft.

eastern_state_penitentiary_philadelphia-stuhl
Auf Stühlen wie diesem wurden angeblich Häftlinge so fest gefesselt, dass ihnen die Blutzirkulation abgeschnürt wurde – die Folge waren Amputationen

 

Ich drehte mich um, und plötzlich flog dieser schwarze Schatten durch den Raum.

Anschließend seien angeblich an den Zellenwänden gequälte Gesichter erschienen, und eines davon habe sich seiner bemächtigt. Die Betreiber des 1996 eingerichteten Museums gehen auf ihrer Webseite auf solche Geistergeschichten freilich nicht ein – stattdessen werden Führungen angeboten, es finden Ausstellungen in dem ehemaligen Gefängnis statt, ja, man kann dort sogar heiraten. Auch eine jährliche Halloween-Feier steht natürlich auf dem Programm.

Wie so oft sind die Phänomene, auch wenn nicht explizit dafür geworben wird, zuträglich für das Geschäft. Und je häufiger über Geister berichtet wird, desto öfter glaubt auch jemand, welche zu sehen.

Es gibt heute immer noch Angestellte in diesem Gefängnis und damit meine ich nicht die Angestellten, die für die Touren verantwortlich sind. Ich meine Leute, wie zum Beispiel Gary Johnson. Gary sorgt dafür, dass die alten Schlösser ausgetauscht werden. Eine von den bekanntesten Geschichten kam auch von ihm. Und zwar sagte er aus, dass als er 1990 gerade eine Tür in Zellblock 4 öffnete und plötzlich eine ‚Kraft‘ spürte, die ihn so stark griff, dass er sich nicht mehr bewegen konnte. Er nahm einen negative und grausame Energie wahr, welche aus der Zelle heraus kam und es erschienen viele Gesichter an den Zellwänden. Manche Türen sollte man einfach nicht mehr öffnen…

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notyoutf

Hey, ich bin Alvina, 17 Jahre alt und komme aus Sachsen. Ich bin immernoch Schülerin (bald Studentin) und bin eine der Redakteuren dieser Seite.
”How can you be so arrogant to think that ther is only one reality that you’re able to see?”

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